Der Hamburger SV hat im zweiten Jahr in Folge die Rückkehr in die Bundesliga... - Bildquelle: Ibrahim Ot/action press/Pool via xim.gsDer Hamburger SV hat im zweiten Jahr in Folge die Rückkehr in die Bundesliga verpasst. © Ibrahim Ot/action press/Pool via xim.gs

Hamburg/München - Eine 1:5-Heimpleite gegen den SV Sandhausen hat den Hamburger SV einmal mehr aus den Träumen von der Bundesliga-Rückkehr gerissen. Damit verpasste die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking nun schon zum zweiten Mal in Folge den erhofften Aufstieg. 

Nach dem sportlichen Scheitern droht dem früheren Bundesliga-Dino nun laut "Bild" offenbar auch der finanzielle Kollaps. 

Nicht-Aufstiegsklausel: Hauptsponsor Emirates steigt aus

Dem Bericht nach laufen nämlich Ende Juni die zwei wichtigsten Werbeverträge der Hanseaten aus. Zum einen betrifft dies den Vertrag mit Hauptsponsor Emirates. Der HSV und die Fluggesellschaft beenden offenbar nach 14 Jahren ihre Partnerschaft.

Der Vertrag zwischen den Hamburgern und Emirates wurde zwar im Jahr 2019 bis 2022 verlängert, allerdings mit der Klausel, dass Emirates 2020 aussteigen könne, falls der HSV nicht die Bundesliga-Rückkehr schafft - genau dieses Szenario trat aber nun durch die Klatsche gegen Sandhausen ein. In der 2. Bundesliga zahlte die Fluggesellschaft laut "Bild" bisher 1,4 Millionen Euro an Sponsorgeldern. Zwar wolle der HSV nun noch einmal das Gespräch mit den Verantwortlichen des bisherigen Hauptsponsors suchen, die Erfolgsaussichten für eine weitere Partnerschaft sollen jedoch gering sein. 

Doch damit nicht genug.

Namensrechte am Volksparkstadion: Auch Kühne bald raus?

Seit 2015 kassierte der Hamburger SV zudem für die Namensrechte am Volksparkstadion vier Millionen Euro vom Unternehmer Klaus-Michael Kühne. Der 83-Jährige hat aber nun ebenfalls keine Lust mehr auf die 2. Bundesliga und soll schon frühzeitig signalisiert haben, bei einem erneuten Verpassen des Aufstiegs den Vertrag mit dem Klub nicht mehr zu verlängern. 

Dem "Bild"-Bericht zu Folge soll Kühne, der 20,57 Prozent der Anteile an der HSV Fußball AG hält, darüber hinaus auch noch über einen kompletten Ausstieg bei den Hanseaten nachdenken. Demnach soll der 83-Jährige bereits seinen Vertrauten im Aufsichtsrat, Markus Frömming, angewiesen haben, einen Käufer für seine HSV-Anteile zu suchen.

Nach dem erneut nicht geschafften Aufstieg, soll der Lizenzspieler-Etat für die neue Saison zudem von 30 auf 23 Millionen Euro reduziert werden.

Du willst die wichtigsten Fußball-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.

News-Ticker

Video-Tipps

NFL-Ergebnisse

Aktuelle Galerien