Wolff könnte gegen Polen in der Startformation stehen - Bildquelle: FIRO/FIRO/SID/Wolff könnte gegen Polen in der Startformation stehen © FIRO/FIRO/SID/

Bratislava (SID) - Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat Torhüter Andreas Wolff für das EM-Vorrundenfinale gegen Polen am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF) einen Platz in der Startformation in Aussicht gestellt. "Wir werden das nach dem Training entscheiden. Andi kennt die Polen natürlich extrem gut, es spricht vieles für ihn", sagte Gislason am Montag vor dem Teamhotel in Bratislava.

In den ersten beiden Gruppenspielen gegen Belarus (33:29) und Österreich (34:29) hatte jeweils Youngster Till Klimpke von Beginn an den Vorzug gegenüber dem 2016er-Europameister vom polnischen Topklub Vive Kielce erhalten. Während Wolff gegen die Belarussen schnell von der Bank kam, ragte Klimpke von der HSG Wetzlar beim Erfolg gegen Österreich und dem damit verbundenen Hauptrundeneinzug über sich hinaus und spielte durch.

Zudem kündigte Gislason an, den nachnominierten Rückraumspieler Hendrik Wagner vom Zweitligisten Eulen Ludwigshafen für das Gruppenfinale in seinen 16er-Kader zu berufen. "Hendrik hat im November im Lehrgang einen sehr guten Eindruck gemacht. Er weiß, was wir spielen", sagte der Isländer, der Wagner für den positiv auf Corona getesteten Julius Kühn in die slowakische Hauptstadt beordert hatte: "Er ist in vielerlei Hinsicht ein ähnlicher Spielertyp wie Julius."

Gegen die ebenfalls zweimal siegreichen Polen geht es nicht nur um den Gruppensieg, sondern auch darum, wie viele Punkte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) mit in die nächste Turnierphase nimmt. "Wir gehen mit Selbstvertrauen in das Spiel. Aber wir wissen, dass wir einiges besser machen müssen ? vor allem in der Abwehr. Dann haben wir eine gute Chance", sagte Gislason.

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