Handball

Doping bei Juniorinnen-EM: EHF ermittelt gegen russischen Verband

Die europäische Handballföderation hat gegen drei russische Nachwuchsspielerinnen sowie deren Verband ein Verfahren wegen Dopingverdachts eingeleitet.

13.09.2017 15:35 Uhr / SID
Drei russische Spielerinnen waren wohl gedopt
Drei russische Spielerinnen waren wohl gedopt © AFPSIDFABRICE COFFRINI

Hamburg (SID) - Die europäische Handballföderation EHF hat gegen drei russische Nachwuchsspielerinnen sowie deren Verband ein Ermittlungsverfahren wegen Dopingverdachts eingeleitet. Das Trio war bei der EM der U19-Juniorinnen im Juli und August in Slowenien in der A-Probe positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden. Dies teilte die EHF mit.

Antonina Skorobogatschenko, Maria Duwakina und Maria Dudina wurden ebenso wie der Verband zu Stellungnahmen aufgefordert und vorläufig gesperrt. Russland hatte bei der EM Silber gewonnen. Dem Team droht der Entzug der Medaille.

Die Tests der drei Spielerinnen, die in einem WADA-akkreditierten Labor durchgeführt worden waren, enthielten Meldonium, das seit dem 1. Januar 2016 auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) steht. Das Herzmedikament soll die Blutversorgung und damit die Ausdauer erhöhen.

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