Kiel schlägt Veszprem mit 37:31 - Bildquelle: ImagoKiel schlägt Veszprem mit 37:31 © Imago

Köln - Handball-Rekordmeister THW Kiel hat in der Champions League mit einem Sieg bei Telekom Veszprem ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha gewann in der "roten Hölle" in Ungarn nach einer überzeugenden Vorstellung mit 37:31 (16:13) gegen den Finalisten der Vorsaison. Für Jicha war es am zweiten Spieltag der Premierenerfolg in der Königsklasse.

Der Norweger Harald Reinkind erzielte für die Kieler als bester Werfer acht Tore, Hendrik Pekeler verzeichnete bei seinen sieben Treffern eine perfekte Wurfquote. THW-Torhüter Niklas Landin brachte die Ungarn mit starken Paraden oft zur Verzweiflung. Zum Auftakt hatten sich die Zebras gegen Vive Kielce aus Polen durch einen Gegentreffer in letzter Sekunde noch mit einem 30:30 begnügen müssen.

Langer Weg zum Final Four

Der Sieg in Ungarn war der erste Schritt auf dem langen Weg zum Final Four in Köln (30./31. Mai 2020). Kiel, vor vier Jahren der bislang letzte deutsche Teilnehmer am Turnier, bekommt es in der Gruppe B mit acht Teams zu tun, unter anderem ist auch Titelverteidiger Vardar Skopje dabei. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale.

Meister SG Flensburg-Handewitt hatte bereits am Mittwoch den zweiten Sieg im zweiten Spiel gefeiert. Das Team von Trainer Maik Machulla gewann vor eigenem Publikum 26:19 (12:9) gegen den norwegischen Serienmeister Elverum Handball.

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