Kelvin van der Linde.Kelvin van der Linde.

Monza – Perfekter Ehrentag für Kelvin van der Linde: An seinem 25. Geburtstag raste der Südafrikaner erst auf die Pole Position und anschließend im zweiten DTM-Saisonrennen in Monza souverän zum Rennsieg. 

Die Steilvorlage ließ van der Linde an diesem Tag nicht liegen, er hatte in seinem Abt-Audi am Ende 3,3 Sekunden Vorsprung vor dem letztjährigen Vizemeister Nico Müller im Rosberg-Audi.

Audi ganz vorne? Nach dem schwachen Samstag sorgte die sogenannte "Balance of Performance" dafür, dass zum Beispiel Mercedes und Ferrari Gewichte zuladen mussten, um für ein ausgeglicheneres Bild zu sorgen.

Lucas Auer (Winward) war dann auch der einzige Mercedes-Fahrer, der vorne mitmischen konnte, der Österreicher fuhr als Dritter ebenfalls auf das Podium.

Auch BMW-Fahrer mischen vorne mit

Die BoP spielte auch BMW mehr in die Karten als am Samstag: Sheldon van der Linde (Rowe Racing) und Marco Wittmann (Walkenhorst) fuhren auf den Plätzen vier und fünf in die Spitzengruppe. Sechster wurde Auers Teamkollege Philip Ellis.

Nach dem emotionalen Heimsieg am Samstag verlief das zweite Heimrennen für AF Corse und Ferrari durchwachsen. Alex Albon fuhr als Siebter immerhin noch Punkte ein, Liam Lawson war nach seinem Sieg am Vortag von Startplatz zwei aus ins Rennen gegangen, war nach einem Dreher zu Beginn aber chancenlos.

Wie schlugen sich die beiden Frauen im Feld? Sophia Flörsch wurde im Abt-Audi 16. und blieb damit vor Esmee Hawkey, die im Lamborghini von T3 Motorsport 17. wurde.

Van der Linde vom Start weg schnell

Den fliegenden Start entschied Polesetter Kelvin van der Linde für sich, er konnte Lawson hinter sich halten. Der Neuseeländer musste nach seinem Sieg am Samstag Gewicht zuladen und war früh in einige harte Zweikämpfe verwickelt, drehte sich im Duell mit Muth und fiel ans Ende des Feldes zurück.

Dafür kämpfte nun Sheldon van der Linde hinter seinem Bruder gegen Müller um Platz zwei. Dahinter lagen Muth, Auer, Ellis und Wittmann.

Nach rund zehn Minuten kam bereits das halbe Feld zum Pflicht-Boxenstopp, während van der Linde an der Spitze einen Vorsprung von fünf Sekunden herausfuhr.

Müller entschied den Kampf um Platz zwei an der Box für sich, der Reifenwechsel ging bei ihm schneller als bei der Konkurrenz, so dass der Schweizer erster van-der-Linde-Verfolger war vor Auer und Sheldon van der Linde. 30 Minuten vor dem Ende war das komplette Feld in der Box, und das Geburtstagskind lag weiter souverän in Führung und fuhr den Sieg dann auch locker nach Hause.

So geht es weiter

Das erste Rennwochenende der neuen DTM-Saison ist beendet, weiter geht es im kommenden Monat. Vom 23. bis 25. Juli macht die Traditionsserie Station auf dem Lausitzring (live und exklusiv in SAT.1 und auf ran.de).

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