Rene Rast. - Bildquelle: imago images/PakuschRene Rast. © imago images/Pakusch

Zolder – Der Meister ist in Galaform. Und er hat das nötige Quäntchen Glück: Rene Rast feiert im 14. Saisonrennen in Zolder seinen zweiten Sieg in Serie. Und setzt seine Aufholjagd im Titelkampf weiter fort. 

Und wie: Der 33-Jährige steht vier Rennen vor dem Ende bei 249 Punkten und ist damit neuer Gesamt-Zweiter und liegt nur noch zehn Zähler hinter dem Gesamtführenden Nico Müller, der 259 Punkte hat.

Rast profitierte dabei vom Doppel-Pech seiner Titelrivalen. Zunächst crashte Robin Frijns nach seinem Pflichtstopp bei der Ausfahrt aus der Boxengasse (!), fiel aus und löste ein Safety Car aus, zum Nachteil von Müller, denn der hatte im Gegensatz zu Rast zu dem Zeitpunkt noch nicht gestoppt.

Hieß: Frijns ging komplett leer aus, Müller holte zwei Trostpunkte. Frijns liegt mit 243 Punkten nun auf Gesamtplatz drei.

Momentum bei Rast

Das Momentum liegt aber ohne Frage bei Rast, der an diesem Rennwochenende 54 Punkte holte. Hinzu kommt: Das kommende Rennwochenende findet erneut in Zolder statt.

Mit Rast auf das Podium fuhren Audi-Kollege Mike Rockenfeller und Lucas Auer, der im BMW ebenfalls früh gestoppt hatte und vom Safety Car profitierte. 

Wie auch sein Markenkollege Timo Glock und die WRT-Piloten Fabio Scherer, Harrison Newey und Ferdinand Habsburg, die dadurch ebenfalls nach vorne gespült wurden.

Rast mit Raketenstart

Eine Schrecksekunde erlebte Rast vor dem Start, als es in seinem Motorraum plötzlich leicht brannte und es eine Rauchentwicklung gab. 

Starten konnte er trotzdem, und wie: Er erwischte einen Raketenstart und setzte sich von Startplatz drei sofort an die Spitze. Polesetter Glock kollidierte mit Habsburg, wodurch beide im Kiesbett landeten. Rasts Titelrivalen Frijns und Müller schossen beim Start ebenfalls ein paar Plätze nach vorne. Rast lag vor Rockenfeller, Frijns, van der Linde und Müller.

Nach 15 Minuten wurde es turbulent: Nach einem frühen Boxenstopp von Frijns rammte der Niederländer bei der Ausfahrt in die Leitplanken und musste seinen Boliden abstellen. Rast und Rockenfeller reagierten blitzschnell und kamen in die Box, bevor das Safety Car herauskam.

Neben den beiden hatten auch einige andere zu dem Zeitpunkt bereits ihren Pflichtstopp absolviert, als das Feld durch das Safety Car zusammengeführt wurde. Bedeutete für Spitzenreiter Müller: Er lag beim Restart zwar auf Platz zwei, musste aber noch in die Box und fiel nach dem Stopp auf Platz neun zurück. 

So geht es weiter

Die DTM bleibt in Zolder: Im Rahmen des Double Header wird die Tourenwagenserie am kommenden Wochenende (16.-18. Oktober, live und exklusiv in SAT.1 und auf ran.de) das achte Event des Jahres austragen.

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