Rene Rast. - Bildquelle: imago images/HochZweiRene Rast. © imago images/HochZwei

Zolder – Führungswechsel in der DTM! Rene Rast ist im Titelkampf im Moment nicht zu stoppen und nach seinem fünften Saisonsieg neuer Spitzenreiter.  

Der Audi-Pilot feierte im 15. Saisonrennen seinen dritten Sieg in Serie und schob sich mit 277 Punkten erstmals in dieser Saison an die Spitze der Gesamtwertung.

Rast verwies seinen Audi-Titelrivalen Robin Frijns auf den zweiten Platz. Der Niederländer ist mit 262 Punkten weiterhin Gesamtdritter.

Der bisherige Gesamtführende Nico Müller, der seit dem Saisonstart Platz eins inne hatte, fiel in der Startphase nach zwei Berührungen bis auf den vorletzten Platz zurück, kämpfte sich aber auch durch einen frühen Boxenstopp auf Rang sechs zurück und betrieb so Schadensbegrenzung. Er hat jetzt 267 Zähler auf dem Konto.

Schöner Erfolg für WRT

Einen besonderen Erfolg feierte Ferdinand Habsburg: Der Österreicher wurde Dritter und feierte nicht nur seinen ersten Podestplatz, sondern bescherte auch dem Audi-Kundenteam WRT das erste Podium. Habsburg hielt dem Druck von BMW-Pilot Jonathan Aberdein erfolgreich stand, der Südafrikaner wurde Vierter.

WRT lieferte wie schon in der Vorwoche beim Heimspiel ein starkes Rennen ab: Neben Habsburg fuhren auch Fabio Scherer als Fünfter und Harrison Newey auf Rang sieben in die Punkte.

Müller fällt beim Start zurück

Rast kam beim Start gut weg und behielt seine Führung vor Habsburg und Frijns. Müller wollte von Startplatz acht nach vorne preschen, ihn erwischte es aber böse, er fiel nach zwei Berührungen im Trubel der Startphase um sieben Plätze auf Rang 15 zurück. Da einige Teile auf der Strecke lagen, kam das Safety Car für zwei Runden heraus.

Nach dem Restart setzte sich Rast an der Spitze ab vor Habsburg, Frijns und Aberdein. Müller hingegen setzte auf einen frühen Stopp, er kam in Runde fünf zum Reifenwechsel. 

Zur Rennmitte waren die Pflichtstopps erledigt, und Rast lag weiterhin in Führung vor Frijns, der noch vor seinem Stopp Habsburg überholt hatte. 

Der Österreicher lag nun an dritter Stelle vor Aberdein, Scherer und Müller, der sich durch seinen frühen Stopp nach vorne gearbeitet hatte, aber bis zum Ende an Scherer nicht vorbeikam. In Runde 20 kam Frijns mehr und mehr an Rast heran und setzte zu einem Angriff an, musste danach aber abreißen lassen und blieb anschließend ohne Chance auf den Sieg. 

So geht es weiter

Das 16. und damit drittletzte Saisonrennen lässt nicht lange auf sich warten. Am Sonntag geht ab 10.30 Uhr (im Livestream auf ran.de) über die Bühne. Der Lauf startet dann um 13.30 Uhr, die Übertragung in SAT.1 und auf ran.de um 13 Uhr.

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