Saisonstart für die Formel E in Mexiko! Schon bevor am Samstag das erste Rennen des Jahres 2023 startet (live auf ProSieben, ran.de und in der ran-App), ist einiges los im Autodromo Hermanos Rodriguez. In diesem Nachrichtenticker, der mehrfach am Wochenende aktualisiert wird, berichten wir über die spannendsten Fahrerlager-Themen abseits der Rennstrecke.

>>> Gen3-Fahrzeuge im 1. Freien Training langsamer als Gen2

[14.01. | 14:07] Die Gen3-Fahrzeuge haben nach Berechnungen von 'e-Formel.de' im 1. Freien Training von Mexiko nicht die Rundenzeiten der Gen2-Boliden erreicht. Trotz höherer Leistung und geringerem Gewicht waren die Fahrzeuge des vergangenen Jahres insbesondere in der Stadion-Sektion schneller.

Zwar lassen sich die Rundenzeiten aufgrund der neuen Schikane nicht direkt miteinander vergleichen, die Sektoren 1 und 3 blieben jedoch bis auf eine minimale Längenanpassung unverändert. Unsere Analyse der Sektorbestzeiten von 2022 und 2023 ergab, dass die Gen3-Fahrzeuge im ersten Sektor - mutmaßlich durch die lange Vollstrom-Passage auf der Start-Ziel-Geraden, fast 0,2 Sekunden schneller sind. Im finalen Streckenabschnitt verlieren sie jedoch wieder rund 0,3 Sekunden.

>>> Mysteriöser Evans-Unfall sorgt für Sicherheitsbedenken

[14.01. | 11:09] Im 1. Freien Training der Formel E in Mexiko ereignete sich ein merkwürdiger Unfall. Abseits der TV-Kameras krachte Jaguar-Pilot Mitch Evans nach Ende der Session in die Streckenbegrenzung. Der "Kiwi" blieb glücklicherweise unverletzt. Im Fahrerlager wachsen die Sorgen weiter, dass der Crash mit einem Versagen der Motorbremse im Heck des Elektrorennwagens zu tun haben könnte. Jaguar arbeitete in der Nacht vor dem 2. Freien Training an mehreren Stellen des Fahrzeugs: "Wir haben die gesamte zugehörige Hardware ausgetauscht, um ein erneutes Auftreten des Problems zu verhindern", teilte das Team bei 'The Race' mit. "Außerdem gab es ein Software-Update, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden."

>>> Anpassung der Rookie-Regel

[13.01. | 23:09] Der vor Saisonbeginn in das Sportliche Reglement der Formel E aufgenommene Paragraf 32.6, der besagt, dass jedes Team bei zwei Gelegenheiten innerhalb der Saison einen Fahrer einsetzen muss, der weder Stammfahrer ist, noch in der Vergangenheit einen E-Prix bestritten hat, wurde angepasst. Nach einer elektronischen Abstimmung unter den Teams, die in der vergangenen Woche durchgeführt wurde, ist jedes Team nur noch einmal pro Saison dazu verpflichtet, einen Rookie ins Auto zu setzen.

>>> Shakedown ohne besondere Vorkommnisse

[13.01. | 21:49] Der obligatorische Shakedown am Tag vor dem E-Prix lief am Freitagabend deutscher Zeit ohne nennenswerte Vorkommnisse ab. Hier dürfen die Piloten drei Runden mit stark reduzierter Leistung von 110 kW drehen.

Co-Kommentator Oliver Askew wagte dabei jedoch eine Prognose für die Freien Trainings: Er erwarte, dass die Fahrer mehr Runden drehen können, da die Hankook-Reifen keine thermischen Beschränkungen haben. Die Michelin-Reifen in den vergangenen Saisons überhitzten schnell, sodass sie nach einer schnellen Runde immer heruntergekühlt werden mussten.

>>> David Beckmann erstmals als Porsche-Ersatzfahrer vor Ort

[13.01. | 20:07] Porsche-Ersatzpilot David Beckmann ist erstmals im Rahmens seines neuen Jobs an der Strecke. Der 22-Jährige nahm am Vormittag mexikanischer Zeit gemeinsam mit den Porsche-Stammfahrern Antonio Felix da Costa und Pascal Wehrlein am obligatorischen Trackwalk teil, um sich die Strecke vor Ort genau anzusehen. Planmäßig kommt der Deutsche in Mexiko aber nicht zum Einsatz.

>>> Volpe will Pokale

[13.01. | 20:03] Wie gewohnt hat die Formel E am Freitag ihre offizielle Pressekonferenz abgehalten. Dabei war eine lustige Szene zu beobachten: Nissan-Teamchef Tommaso Volpe bückte sich nach Abschluss des PK-Abschnitts nach einer der neuen Formel-E-Trophäen, die auf der Bühne platziert worden waren. Als er gerade danach greifen wollte, bemerkte er seinen Fauxpas, zog schnell die Hände wieder zurück und lachte verschämt. Nissan geht erfolgshungrig in die Saison 2023!

>>> Porsche auch 2023 mit witzigen Halo-Sprüchen unterwegs

[13.01. | 19:27] Porsche hält auch in der neuen Saison an einer liebgewonnenen Tradition fest: Beide Fahrzeuge des Teams fahren mit unterschiedlichen Sprüchen auf dem Halo-System, das den Kopf des Fahrers im Falle eines Unfalls schützt. In Mexiko ist bei Pascal Wehrlein "Pascal la vista, baby" zu lesen, während an gleicher Stelle beim Fahrzeugt von Antonio Felix da Costa "Antoni-Olé" prangt.

>>> McLaren startet bis 2027 mit Nissan-Antrieben

[13.01. | 15:45] Wie aus einem Fan-Guide von Formel-E-Neueinsteiger McLaren hervorgeht, werden die Briten die kommenden vier Saisons mit Elektromotoren von Nissan bestreiten. "Wir haben uns mit Nissan zusammengetan, die uns ihre E-Antriebstechnologie für die gesamte Gen-3-Ära zur Verfügung stellen werden", heißt es dort. Diese Information ist neu. Viele Fans waren bislang davon ausgegangen, dass sich McLaren womöglich ab 2025 als eigener Formel-E-Hersteller einschreiben könnte. Die Papaya-Farbenen aus Woking bleiben jedoch vier Jahre lang Kundenteam.

>>> Hughes & Rast stellen neue Helme vor

[13.01. | 12:10] Wie schon einige andere Piloten in Valencia haben nun auch die beiden McLaren-Fahrer Jake Hughes und Rene Rast in Mexiko-Stadt in einem Video ihre Helmdesigns für die Debütsaison von McLaren in der Formel E vorgestellt. Dabei haben sie einige Gemeinsamkeiten festgestellt... Ob die TV-Zuschauer:innen die beiden wohl gut auseinanderhalten können?

>>> Geburtstagskuchen für Edo Mortara

[13.01. | 11:38] Edoardo feierte am Donnerstag seinen 36. Geburtstag. Das Team ließ es sich nicht nehmen, ihm anlässlich seines Ehrentages einen Kuchen zu überreichen, den der Schweizer auch gleich anschneiden durfte. Wie sein Gesichtsausdruck zu werten ist, darf jede:r für sich selbst entscheiden.

>>> Hankook bringt Farbe in die schwarze Welt der Reifen

[13.01. | 09:07] Für die Rennen in Mexiko-Stadt, Rom und London hat sich Hankook, der neue Reifenlieferant der Formel E, etwas Besonderes ausgedacht. Bei diesen drei E-Prix werden die Allwetterreifen der Gen3-Boliden deutlich bunter erscheinen als sonst. So war bereits auf den ersten Fotos aus Mexiko zu erkennen, dass Teile der Lauffläche in Orange und Blau gefärbt sind.

"Wir haben zu den Events, bei denen wir Titelsponsor sind, farbige Profilrillen als Designelement auf dem Hankook iON Race", bestätigte eine Sprecherin des Reifenherstellers auf Nachfrage von 'e-Formel.de'. Auf dem "Klassenfoto des Jahrgangs 2023" kann man bereits erkennen, dass alle Teams die farbigen Reifen aufgezogen haben.

>>> Formel E präsentiert neue Sieger-Trophäen

[13.01. | 08:20] Die Formel E hat kurz vor dem Saisonauftakt in Mexiko die neuen Pokale für die Gen3-Ära vorgestellt. Die Trophäen bestehen aus 44 Aluminium-Finnen: 22 für die Anzahl der Fahrer in der Elektroserie und 22 für die Autos, die sie fahren. Die Optik der neuen Pokale ist angelehnt an die Speichen von Rädern, Kühlkörper und die Adern in Stromkabeln.

>>> Aston Martin F1 sichert sich die Dienste des Formel-E-Champions

[12.01. | 19:36] Das Formel-1-Team Aston Martin wird in der kommenden Saison einen neuen Test- und Ersatzfahrer haben: Formel-E-Champion Stoffel Vandoorne wird neben seinem Hauptjob bei DS Penske auch Lance Stroll und Fernando Alonso beim Rennstall in Grün unterstützen. Mit dem Spanier hat Vandoorne in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet: Alonso und Vandoorne waren 2017 und 2018 Teamkollegen bei McLaren-Honda.

>>> Elektrische Zweisitzer-Taxifahrt mit Alice Powell

[12.01. | 15:21] Envision-Simulatorpilotin Alice Powell durfte in Silverstone den Fußballprofi Ben Mee und Sportmoderator David Garrido in einem elektrischen Doppelsitzer um die Strecke fahren. Hierzu hat Envision Racing ein rund sechs Minuten langes Video produziert. Die Entwicklung des Autos hatte das Formel-E-Team noch unter dem Namen Virgin bereits vor zwei Jahren begonnen, das fertige Fahrzeug wurde schließlich bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow im Oktober 2021 präsentiert.

>>> Flug überbucht: Fenestraz zittert bei Anreise

[12.01. | 14:50] Nissan-Pilot Sacha Fenestraz hätte es beinahe nicht pünktlich nach Mexiko geschafft: Sein Flug mit der spanischen Fluggesellschaft Iberia war überbucht, sodass der Franco-Argentinier befürchtete, zu spät zu seinem zweiten Formel-E-Rennen zu kommen. Wenige Stunden später postete er bei Twitter jedoch ein Foto, das ihn im Flieger zeigt.

>>> Attack-Zone wird verlegt, bleibt aber im Stadion

[12.01. | 13:38] Neben der neuen Schikane gibt es in Mexiko für die Gen3-Ära noch eine zweite Änderung an der Strecke: Die Attack-Zone wird um wenige Meter verlegt. Anstatt auf der Innenbahn der kurzen Gerade zwischen den Kurven 14 und 15 müssen die Fahrer die Zusatzleistung nun auf der Außenseite von Kurve 15 freischalten. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Berührungen an dieser Stelle gegeben, weil die Piloten auf der Ideallinie stärker abbremsten, um den Attack-Mode zu aktivieren.