Die Formel E fährt in Rom auf einem neuen Layout - Bildquelle: FIA Formula EDie Formel E fährt in Rom auf einem neuen Layout © FIA Formula E

München - Nach den beiden Auftaktrennen in Saudi-Arabien (26. und 27. Februar) plant die Formel E (live in SAT.1. und auf ran.de) als nächsten Stopp die italienische Hauptstadt Rom ein. Für den dritten ePrix in der "Ewigen Stadt" (10. April) wurde nun ein neues Streckenlayout vorgestellt.

Der neue Kurs umfasst 19 Kurven und ist mit 3,385 Kilometern der zweitlängste in der Geschichte der Elektrorennserie. Nur die Strecke in Peking war in den Jahren 2014 und 2015 etwas länger. In Rom wird weiterhin im Bezirk Esposizione Universale di Roma (EUR) gefahren.

Mehr Kurven auf der Strecke

Die Strecke führt vorbei am Palazzo dei Congressi, der Piazzale Marconi und dem Palazzo della Civilta Italiana. Die Gerade auf der Via Cristoforo Colombo wurde etwas gekürzt, damit der normale Straßenverkehr durch die Sperrungen weniger beeinflusst wird.

Um die Strecke zu verlängern, wurden vier 90-Grad-Kurven und eine Schikane eingefügt, sowie das Stück zwischen den Kurven 3 und 4 etwas verlängert. Auch das informelle Fahrerpanel wurde einbezogen, damit es gutes Racing gibt.

Zu diesem Fahrerpanel zählen Lucas di Grassi, Oliver Rowland und Venturis Teamchef-Stellvertreter Jerome d'Ambrosio. Mit dem neuen Streckenlayout will man an die Erfolge der bisherigen Rennen in Rom anknüpfen.

Größere Tribünen für Zuschauer

Der letzte ePrix in Rom soll 2019 laut der Formel E 60 Millionen Euro generiert haben. Außerdem übernimmt die Meisterschaft auch die Neuasphaltierung der Straßen für die Strecke. Das neue Layout soll auch größere Tribünen für Zuschauer ermöglichen.

Ob Fans im April dem Rennen beiwohnen können, hängt natürlich von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie ab. Sollte das Rennen in Rom nicht durchgeführt werden können, würde die permanente Rennstrecke in Vallelunga als Ersatz einspringen.

Da aber beide Austragungsorte geographisch sehr nahe beisammen sind, könnten im schlimmsten Fall beide Strecken einer Absage zum Opfer fallen. Derzeit plant die Formel E mit weiteren Rennen und will im Frühling bis zu sieben zusätzliche ePrix in den Kalender aufnehmen. Es sollen Gespräche mit Sanya in China, New York, Berlin, London und Seoul geführt werden.

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