Stoffel Vandoorne.Stoffel Vandoorne.

München/Valencia - Stoffel Vandoorne hat seine Topform auch in Valencia unter Beweis gestellt: Der Mercedes-Pilot sicherte sich am Samstag die Pole Position für das fünfte Saisonrennen in Valencia (ab 14:30 Uhr live in SAT.1 und im Livestream auf ran.de).

Doch die Freude darüber währte nicht lange, denn wegen eines Fehlers in der technischen Dokumentation hinsichtlich seiner Reifen wird der Belgier ans Ende des Feldes strafversetzt, er muss von Platz 24 aus ins Rennen gehen.

Die Pole Position erbt Titelverteidiger Antonio Felix da Costa (DS Techeetah), der Zweiter geworden war. Nutznießer ist zudem Maximilian Günther, der sogar doppelt profitiert. Eigentlich war der BMW-Pilot nur Vierter geworden, er rückte aber wegen Vandoorne einen Platz nach vorne und wegen Vandoornes Mercedes-Teamkollegen Nyck de Vries einen weiteren, denn de Vries wurde wegen einer Strafe aus dem vierten Rennen in Rom um fünf Plätze strafversetzt.

Günther geht damit von Startplatz zwei aus ins Rennen. "Meine Runde war nicht perfekt. Platz drei ist trotzdem eine super Ausgangslage", sagte der Deutsche.

Bitter für zwei Top-Piloten: In der Gesamtwertung führt ein Jaguar-Duo, Sam Bird liegt mit 43 Punkten vor Mitch Evans (39). Beide kamen bei der Zeitenjagd aber nicht wirklich in Fahrt, sie gehen nur von den Plätzen 20 und 17 ins Rennen.

Mau lief es auch für Rene Rast, der DTM-Champion fuhr in seinem Audi lediglich auf Startplatz 14. Er verlor vor allem im zweiten Sektor Zeit, wie er verriet: "Wir tun uns auf eine Runde sehr schwer. Die Runde hat sich gut angefühlt, aber uns fehlt die Pace."

Porsche-Duo verpasst die Superpole

Die Superpole verpasste auch das Porsche-Duo Pascal Wehrlein und Andre Lotterer. Lotterer, der bislang noch keinen Punkt holen konnte, rückte aber auf Startplatz fünf, Wehrlein auf Rang neun. (Die Ergebnisse des Qualifyings >>).

"Es geht sehr eng zu. Meine Runde war gut, ich bin einigermaßen zufrieden. Im Rennen geht bestimmt noch etwas nach vorne", sagte Wehrlein.

Das Besondere an Valencia: Gefahren wird nicht wie sonst auf einem Stadtkurs, sondern auf der permanenten Strecke "Circuit Ricardo Tormo". Den Kurs kennen Fahrer und Teams allerdings bereits seit Jahren, denn dort werden die Testfahrten im Vorfeld der Saison ausgetragen.

Quali kein Glücksspiel

Für das Qualifying bedeutete die Strecke zudem, dass die Nachteile für die ersten Quali-Gruppen geringer ist als auf Kursen in der Stadt, wo es länger dauert, bis diese einen besseren Grip bietet. "Es ist kein Glücksspiel, deshalb wird die Frage sein, wie man die Performance auf eine Runde zusammenbekommt", sagte ran racing-Experte Daniel Abt.

Hieß konkret: Das Mercedes-Duo Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries konnte in Gruppe 1 ordentlich vorlegen, beide schafften es in die Superpole, während es aus der letzten Gruppe nur Lynn hinbekam.

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