Antonio Felix da Costa war im ersten Berlin-Qualifying klar der Schnellste. - Bildquelle: Motorsport ImagesAntonio Felix da Costa war im ersten Berlin-Qualifying klar der Schnellste. © Motorsport Images

Berlin - Der in der Meisterschaft führende Antonio Felix da Costa hat sich am Mittwoch im Qualifying zum ersten der sechs Finalrennen der Formel-E-Saison 2020 in Berlin-Tempelhof die Pole-Position gesichert und damit seine Tabellenführung ausgebaut.

Der Portugiese war im Qualifying eine Klasse für sich und war als einziger Fahrer aus der ersten Qualifying-Gruppe mit der absoluten Bestzeit in die Superpole eingezogen. Dort ging er als letzter Starter auf die Strecke und unterbot die bisherige Bestzeit seines Teamkollegen Jean-Eric Vergne um satte 0,322 Sekunden.

Andre Lotterer überzeugt mit Rang drei

Damit fuhr das Team DS-Techeetah geschlossen in die erste Startreihe. Dank der vier Punkte für die Pole-Position hat Felix da Costa nun 71 Zähler auf seinem Konto und damit einen Vorsprung von 15 Punkten auf Mitch Evans (Jaguar), der im Qualifying Neunter wurde.

Bester der deutschen Fahrer war Andre Lotterer (Porsche), der auf Position drei fuhr und damit im Rennen neben Sebastien Buemi (Nissan-e.dams) aus der zweiten Reihe starten wird. Nyck de Vries (Mercedes), Jerome d'Ambrosio (Mahindra), Sam Bird (Virgin), Oliver Rowland (Nissan-e.dams), Evans und Felipe Massa (Venturi) komplettierten die Top 10.

Rowland wird aufgrund einer Strafversetzung von 20 Plätzen aber aus der letzten Reihe starten. Dort wird er neben Jaguar-Pilot James Calado stehen, der wegen eines Wechsels der Antriebseinheit und Batterie um 60 Plätze strafversetzt wird und in den Freien Trainings keine Runde gefahren war. Da Calado sich aber nur auf dem letzten Platz qualifiziert hat, wird er im Rennen (ebenso wie Rowland) eine Zeitstrafe erhalten.

Solider Einstand von DTM-Champion Rene Rast

Abgesehen von Lotterer verpassten die Fahrer aus dem deutschsprachigen Raum im Qualifying die Top 10. Maximilian Günther (BMW-Andretti), fuhr auf Rang 13 und wird damit im Rennen unmittelbar vor Rene Rast (Abt-Audi) stehen. Für den zweimaligen DTM-Champion kann sich dieses Ergebnis bei seiner Rückkehr in die Formel E aber sehen lassen. Vor allem mit Blick auf die engen Abstände im Mittelfeld: Zum Einzug in die Top 6 und damit die Superpole, fehlten Rast gerade einmal 0,289 Sekunden.

Auf Rang 15 folgt Rasts früherer DTM-Rivale Edoardo Mortara (Venturi). Neel Jani (Porsche) kam nicht über Rang 18 hinaus, sein Schweizer Landsmann Nico Müller (Dragon) fuhr auf Position 20. Lucas di Grassi (Abt-Audi) landete nach einem Fahrfehler im letzten Sektor seiner schnellen Runde auf Platz 21 und steht damit direkt vor seinem früheren Teamkollegen Daniel Abt, der nach seinem Raufwurf bei Audi nun für NIO startet.

Das erste Rennen in Berlin wird am Mittwochabend um 19:00 Uhr gestartet. Gefahren wird auf dem traditionellen Streckenlayout der vergangenen Jahre, allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

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