Lukas Tulovic soll auch 2020 für Kiefer Racing an den Start gehen - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDLukas Tulovic soll auch 2020 für Kiefer Racing an den Start gehen © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln (SID) - Dem deutschen Motorrad-Traditionsrennstall Kiefer Racing droht das Aus. Nach dem Verlust des Platzes für die Moto2-Weltmeisterschaft ist die Finanzierung für den geplanten Start in der Supersport-WM aufgrund fehlender Sponsorengelder noch nicht gesichert. Das gab das Team am Freitag bekannt.

"Wegen der späten Zusage der Startplätze konnten wir nicht früher mit der konkreten Umsetzung unseres neuen Projekts beginnen", sagte Teambesitzer Jochen Kiefer. Die meisten Unternehmen hätten "zu diesem Zeitpunkt ihre Werbeetats bereits verplant" gehabt.

Noch ist offen, wie es weitergeht. "In wirtschaftlicher Hinsicht steht noch vieles auf wackeligen Beinen. Knapp zwei Wochen vor den ersten Tests ist unser Budget noch nicht abgesichert", so Kiefer: "Wir geben aber die Hoffnung nicht auf und arbeiten unermüdlich weiter, um den Rennbetrieb für die gesamte Saison zu 100 Prozent zu sichern."

Im Team aus Bad Kreuznach hatte Stefan Bradl (Zahling) 2011 den Weltmeistertitel in der Moto2-Klasse geholt. 2015 triumphierte der Rennstall mit dem britischen Piloten Danny Kent in der Moto3. In dieser Saison will Kiefer mit Lukas Tulovic (Eberbach) und Thomas Gradinger (Österreich) an den Start gehen.

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