Johannes Rydzek und Co. springen von der Riesenchance - Bildquelle: AFP/SID/CHRISTOF STACHEJohannes Rydzek und Co. springen von der Riesenchance © AFP/SID/CHRISTOF STACHE

Oberstdorf (SID) - Riesen-Gaudi für die deutschen Kombinierer zum Saisonabschluss: Am Vorabend des Skiflug-Weltcups in Oberstdorf hatten Eric Frenzel, Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek und Co. die einmalige Chance, einmal selbst von der riesigen Heini-Klopfer-Schanze zu springen. "Das war ein großes Ziel meines Lebens, einfach großartig", sagte Lokalmatador Rydzek, der wie seine Teamkollegen erstmals fliegen durfte.

Die Kombinierer schlugen sich beim sogenannten "Vorspringertag" wacker, segelten reihenweise über die magische 200-Meter-Marke - wenngleich mit deutlich mehr Anlauf, als ihn die Spezialisten am Wochenende haben werden. Bester war der Peking-Olympiavierte Manuel Faißt mit starken 227,5 m in seinem weitesten von drei Versuchen. "Richtig cool, diese Gelegenheit zu haben", sagte Faißt, "aber ich bleibe doch lieber bei der Kombination."

Terence Weber (214,0), Julian Schmid (205,0), Rydzek (204,0) und Geiger (203,0) lagen dahinter, von den Olympiafahrern blieb nur Frenzel (198,5) der Einzug in den "200er-Klub" verwehrt. Der deutsche Rekord von Markus Eisenbichler liegt bei 248,5 m. Trainingsflüge sind generell nur im Rahmen von Weltcups und Weltmeisterschaften erlaubt.

In Oberstdorf steht am Freitag (17.15 Uhr) die Qualifikation der Spezialisten an, am Samstag und Sonntag (jeweils 16.00 Uhr) werden Einzelfliegen ausgetragen.  

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