Geiger und Co. in Planica weit zurück - Bildquelle: AFP/SID/JURE MAKOVECGeiger und Co. in Planica weit zurück © AFP/SID/JURE MAKOVEC

Köln (SID) - Die deutschen Skispringer haben beim letzten Teamwettkampf der Weltcup-Saison kaum noch eine Chance auf eine Podestplatzierung. Beim Skifliegen in Planica liegen die DSV-Adler um Ex-Weltmeister Karl Geiger nach dem ersten Durchgang nur auf dem fünften Platz unter acht Mannschaften.

Mit 675,7 Punkten beträgt der Rückstand auf Rang drei umgerechnet 55,5 m. Die Führung übernahm der favorisierte Gastgeber Slowenien (782,3) vor Norwegen (766,7) und Österreich (742,3). Der weiteste Flug gelang dem Norweger Halvor Egner Granerud mit 244,0 m. 

Das deutsche Team war nach schwachen Flügen des deutschen Rekordhalters Markus Eisenbichler (Siegsdorf/196,0) und Constantin Schmid (Oberaudorf/186,0) in den ersten beiden Runden weit ins Hintertreffen geraten, beide verloren jeweils rund 40 Meter auf die Topleute in ihrer Gruppe. 

Andreas Wellinger (Ruhpolding/220,5) und Geiger (Oberstdorf/229,0), der am Vortag mit Platz zwölf im Einzel seine letzte realistische Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups verspielt hatte, sorgten immerhin für Schadensbegrenzung. 

Das deutsche Team war vor zwei Wochen mit Severin Freund anstelle von Schmid hinter Slowenien Vizeweltmeister geworden. Im Vorjahr hatten Geiger, Eisenbichler, Schmid und Pius Paschke in Planica den ersten und seitdem einzigen deutschen Sieg in einem Mannschaftsfliegen seit 2000 gefeiert.

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