Eisenbichler qualifiziert sich mit Sprung auf 126,5 m - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDEisenbichler qualifiziert sich mit Sprung auf 126,5 m © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Der bislang formschwache Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler hat sich beim Heim-Weltcup der Skispringer in Klingenthal verbessert präsentiert. Der 28-Jährige aus Siegsdorf kam in der Qualifikation auf 126,5 m und qualifizierte sich als Zehnter problemlos für das Einzelspringen am Sonntag (16.00 Uhr).

Bester Springer in der Mannschaft von Bundestrainer Stefan Horngacher war erneut Karl Geiger, der zuletzt im russischen Nischni Tagil mit Rang zwei überzeugt hatte. Der Oberstdorfer landete auf 133,0 m und musste sich lediglich dem Österreicher Stefan Kraft um 0,6 Punkte geschlagen geben.

Teamspringen steht an

Am Samstag steht das Teamspringen auf dem Programm. Wie Horngacher nach der Quali im Ersten erklärte, werden dort Geiger, Eisenbichler, Richard Freitag (Aue) und Constantin Schmid (Oberaudorf) antreten. Neben diesem Quartett meisterten auch die anderen drei deutschen Springer die Qualifikation.

"Ich bin nicht unzufrieden mit dem, was ich heute gebracht habe. Es war besser als in den Trainingssprüngen", sagte Eisenbichler in der ARD, "es war stabil, normal also." Horngacher bestätigte: "Markus hat sich deutlich verbessert, er ist geduldiger gesprungen."

Nach seinen anhaltend schwachen Saisonleistungen hatten bei Eisenbichler "die Rädchen angefangen zu drehen". Zum Formaufbau begab er sich mit seinem Heimtrainer nach Lillehammer. "Das hat anscheinend was gebracht", sagte "Eisei". Eisenbichler hat bislang nur einmal in vier Springen den ersten Durchgang überstanden - und dies in Kuusamo auch nur aufgrund von Disqualifikationen.

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