Washington Nationals am Ziel - Bildquelle: GETTY AFPSIDMike EhrmannWashington Nationals am Ziel © GETTY AFPSIDMike Ehrmann

Houston - Die Washington Nationals haben zum ersten Mal die World Series gewonnen. Das Team aus der US-Hauptstadt feierte im entscheidenden siebten Finale der Major League Baseball (MLB) ein 6:2 bei den Houston Astros und setzte sich mit 4:3 durch. Die Nats sind die erste Franchise in der langen Geschichte der Profiliga, die den Titel ohne Heimsieg in der World Series holte.

Erstmals seit 1924 ging die MLB-Krone wieder nach Washington, vor 95 Jahren hatten die Senators triumphiert. Der Klub zog später um und spielt seit 1961 in der Liga unter dem Namen Minnesota Twins. Die Nationals sind erst seit 2005 in Washington zu Hause, zuvor war die Franchise als Montreal Expos in Kanada beheimatet. 

Kendrick und Rendon drehen Partie

Washington gewann die ersten beiden Finalspiele in Houston, kassierte dann aber drei aufeinanderfolgende Heimpleiten. Mit zwei weiteren Siegen bei den Astros, die ihren zweiten Titelgewinn nach 2017 verpassten, gelang der große Wurf.

Howie Kendrick und Anthony Rendon drehten das Entscheidungsspiel mit Homeruns im siebten Inning. Nationals-Pitcher Stephen Strasburg wurde als wertvollster Spieler (MVP) der 115. World Series ausgezeichnet.

Das Play-off-Duell zwischen den Nationals und den Astros war das erste in den großen nordamerikanischen Profiligen, in dem es ohne Heimsieg über die volle Distanz ging.

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