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München - Antonio Brown ist nicht nur ein außergewöhnlicher Wide Receiver, sondern auch für Spieler, der für Skandale gut ist. ran öffnet die Skandalakte von "AB" und zeigt euch alle News um den Receiver.

+++ Brown will als Pittsburgh Steeler zurücktreten +++

Offenbar hat sich Antonio Brown mit dem Ende seiner NFL-Karriere abgefunden. Wie der 33-Jährige auf Twitter mitteilt, will er zu den Pittsburgh Steelers zurückkehren. Nicht aber um zu spielen, das stellte er klar. Er will nur einen kurzen Vertrag unterschreiben, um dann als Steeler zurückzutreten.

Die Kommentare darunter sind jedoch nicht begeistert von seinem Vorschlag. "Pittsburgh ist die Stadt der Brücken und du hast sie alle niedergebrannt", heißt es dort unter anderem.

In der NFL ist es eine gängige Praktik, dass Franchise-Legenden einen Ein-Tagesvertrag unterschreiben und mit ihrer Mannschaft offiziell zurücktreten. Ob die Steelers-Franchise sich auf dem Deal jedoch einlässt, ist fraglich.

+++ Brown plant NFL-Comeback - unter einer Bedingung +++

Nachdem es in den vergangenen Wochen ruhiger um ihn wurde, hat sich der Star-Receiver bei "TMZ" zu einem möglichen sportlichen Comeback in der NFL geäußert. Der 33-Jährige rechne weiter fest mit einer weiteren Chance bei einem Team, allerdings knüpfe er seine Unterschrift auch an eine Bedingung.

"Ich muss mir erst mein Sprunggelenk richten lassen", unterstrich Brown eindringlich: "Ich will nur sichergehen, dass ich die Zusage eines Teams habe."

Diese fehlende berufliche Sicherheit sei für den mehrmaligen Pro Bowler eine wichtige Grundlage, trotz seiner Ausflüge in die Rap-Branche verstehe er sich noch immer als Football-Spieler.

"Ich bin immer noch in der Lage, gute Zahlen abzuliefern. Wenn ich mir so vor Augen führe, was einige Jungs so verdienen, frage ich mich, warum mein Wert nicht genauso hoch eingeschätzt wird."

Interessierte Teams gibt es bisher noch nicht, Brown selbst hatte allerdings angedeutet, für die Baltimore Ravens oder Dallas Cowboys spielen zu wollen. 

+++ Browns Handschuh bringt fast 17.000 Dollar +++

Der Skandalauftritt von Antonio Brown im Spiel bei den New York Jets am 2. Januar hat ein kurioses Nachspiel: Einer der Handschuhe, die er bei seinem Abgang ins Publikum geworfen hatte, wurde jetzt im Rahmen einer Auktion bei "Lelands" versteigert - für immerhin 16.911,60 Dollar. 

13 Tage lang lief die Aktion, 53 Gebote gab es insgesamt. Der Startpreis lag bei 81 Dollar, Browns Nummer bei den Buccaneers, die den Wide Receiver anschließend entließen.

+++ Browns Anwalt denkt über Klage gegen Buccaneers nach +++

Der Streit zwischen Antonio Brown und den Tampa Bay Buccaneers könnte in die nächste Runde gehen. Sean Burstyn, der Anwalt des Wide Receivers, hat im Interview mit "HBO" angedeutet, dass Brown die Buccaneers verklagen könnte. "Verleumdung kommt mir in den Sinn", sagt der Jurist.

Der Auslöser dafür ist, dass die Franchise ihrem Spieler angeblich 200.000 Dollar geboten haben soll, damit dieser sich in einer psychiatrischen Anstalt therapieren lasse. Eine entsprechende Verleumdungsklage könnte Brown laut dessen Anwalt "eine ganze Menge Geld" einbringen: "Es ist total respektlos. Die psychische Gesundheit ist ein wichtiger Schlüssel in unserer Welt. Mit der psychischen Gesundheit der Menschen zu spielen, ist unfair und bedauerlich." 

+++ Bucs wollten "AB" therapieren lassen - und boten ihm dafür Geld +++

Antonio Brown eröffnet das nächste Kapitel im Streit mit den Tampa Bay Buccaneers. In einem "HBO"-Interview gab der Wide Receiver an, dass die Bucs dem Receiver 200.000 Dollar boten, damit Brown sich einer Therapie für seine mentale Gesundheit unterzieht. "AB" lehnte das Angebot ab und beteuert, dass es ihm gut gehe und er keine Behandlung wegen potenzieller psychischer Probleme brauche. 

Außerdem unterstrich Brown im Interview, dass er vor dem Spiel gegen die New York Jets, das sein letztes für Tampa sein sollte, unter Einfluss von Schmerzmitteln auf dem Platz stand und erst das Feld verließ, nachdem Head Coach Bruce Arians ihn vom Platz warf. Arians Vorwurf, Brown hätte sich in der Halbzeit über seine Targets beschwert, wies der Receiver zurück. "Tom Brady ist mein Kumpel. Ohne ihn wäre ich gar nicht in Tampa gelandet. Ich wusste, dass ich früher oder später häufiger den Ball bekommen würde."

+++ Antonio Brown will mit Lamar Jackson zusammenspielen +++

Antonio Brown will weiter in der NFL spielen - dass hat er unlängst klar gestellt. Im Podcast "I Am Athlete" wurde der 33-Jährige nun gefragt welchen Quarterback er sich an seiner Seite wünschen würde. Sein Antwort: "Lamar Jackson!" Der 25-Jährige sei ein "großartiger Quarterback" und "dynamischer Playmaker", so Brown weiter.

Lamar Jackson regierte prompt und scheint dieser Idee nicht abgeneigt zu sein.

Auf Twitter teilte er den Clip und versah ihn mit einem "Teufelsemoji":

Noch ist unklar, ob die Baltimore Ravens sich den "Skandal-Profi" wirklich ins Team holen würden. Mit Marquise Brown spielt jedoch der Cousin von Brown seit 2019 bei den Ravens. Die Connnection wäre also vorhanden.

Wenig später legte "AB" nach und postete via Twitter ein Bild von sich in einem Trikot der Baltimore Ravens. 

+++ Antonio Brown teilt erneut gegen Bruce Arians aus +++

Am Tag nach dem Playoff-Aus der Tampa Bay Buccaneers gegen die Los Angeles Rams erneuerte Antonio Brown seine Kritk an Bucs-Coach Bruce Arians. Nachdem er das Verhalten des 69-Jährigen bereits in Bezug auf seine umstrittene Verletzung im Spiel der Regular Season gegen die New York Jets als "barbarisch" bezeichnet hatte, postete der Receiver abermals einen Tweet mit den gleichen Worten.

Diesmal jedoch als Antwort auf ein in den sozialen Medien kursierendes Bild. Darauf zu sehen ist unter anderem ein Foto des beschuldigten Arians, als dieser seinen Defense-Spieler Andrew Adams in der Vorwoche im Spiel der Wild Card Round auf den Helm schlug und lautstark zurechtwies.

In dem von Brown geteilten Post, der unter anderem auch ein Bild von Steelers-Receiver JuJu Smith-Schuster und das Logo der Las Vegas Raiders enthält, steht zudem groß geschrieben: "Antonio Brown hatte im Grunde mit allem recht."

+++ Antonio Brown stichelt nach Pleite gegen die Tampa Bay Buccaneers +++

In der Divisional Round der Playoffs kassierten die Tampa Bay Buccaneers eine schmerzhafte 27:30-Niederlage gegen die Los Angeles Rams und mussten sich somit aus den diesjährigen Playoffs verabschieden. Antonio Brown nahm dies zum Anlass, um erneut gegen sein ehemaliges Team zu sticheln.

Auf Twitter teilte er ein Bild von sich selbst, dass ihn beim Verlassen des Feldes gegen die New York Jets zeigt. Als kleine Stichelei fügte er dem Bild ein Schild mit der Aufschrift "Bucs eliminated" hinzu.

+++ Seit Bucs-Rauswurf: "Ein paar Teams haben mich angerufen"

Antonio Brown zieht weiter seine Kreise durch die Medienlandschaft. In einem Interview mit "Complex" ließ er durchblicken, dass eine NFL-Rückkehr im Raum stehe. "Ein paar Teams haben mich angerufen." Der Wide Receiver betonte: "Versteht mich nicht falsch, ich bin ein Football-Spieler, das ist mein Ding." 

Seit seinem Rauswurf bei den Bucs veröffentlichte "AB" Musik und trat in mehreren Shows als Interview-Gast auf. Zudem steht noch eine Operation am Knöchel im Raum. 

+++ "Mit meiner Psyche ist alles in Ordnung!" Brown reagiert auf Vorwürfe +++

Antonio Brown ärgert sich darüber, dass sein Verhalten an der Seitenlinie und das Verlassen des Spielfelds in seinem letzten Spiel für die Tampa Bay Buccaneers gegen die New York Jets vor einigen Wochen mit angeblichen psychischen Problemen in Verbindung gebracht wurden. Das sei nämlich überhaupt nicht der Fall, wie der mittlerweile von den Bucs entlassene Wide Receiver nun im Podcast "I Am Athlet" klar stellt: "Mit meiner Psyche ist alles in Ordnung!"

Brown spricht von einer falschen Interpretation seines Verhaltens. "Jeder auf der Welt hat anders auf das reagiert, was mir passiert ist. Und es hängt alles davon ab, woher du kommst, wie du dich fühlst, und niemand wird das wirklich wissen, unabhängig davon, wer du bist", so der 33-Jährige.

Und weiter: "Die Sache mit Footballspielern, psychischer Gesundheit und CTE ist die: Diese Jungs sind bereit, alles zu tun, was nötig ist, um einen bestimmten Gewinn zu erzielen. Aber inmitten dieser Gewinne, auf diesem Weg, werden sie schlecht behandelt, es gibt eine Menge Dinge, die nicht richtig gehandhabt wurden."

Einmal in Fahrt, legt Brown noch ausführlicher nach: "Und dann hast du deine Karriere auf einem Hoch begonnen. Es ist wie eine Achterbahnfahrt. Es geht aufwärts, und sobald es abwärts geht, sind alle weg ... Wenn wir alle Spieler sind und wir alle sagen, dass wir uns um die psychische Gesundheit kümmern, warum reagiert dann jedes Mal, wenn etwas Schlimmes passiert, jemand mit 'Ach, er ist verrückt, mit seiner psychischen Gesundheit stimmt etwas nicht'? Mit meiner geistigen Gesundheit ist alles in Ordnung. Jemand hat mir gesagt: 'Verpiss dich.' Ich bin nicht passiv-aggressiv."

Brown und sein Rechtsanwalt Sean Burstyn behaupten, dass die Bucs versucht haben, seinen Ausbruch als psychisches Problem zu deklarieren und wollten, dass der Passempfänger eine entsprechende Beratung in Anspruch nimmt. Doch der 33-Jährige selbst behauptet, dass sein Knöchel zur damaligen Zeit zu verletzt war, um weiterzuspielen, und dass Buccaneers-Head Coach Bruce Arians ihn aufgefordert habe, das Spielfeld zu verlassen.

+++ "Ich liebe Tom": Brown fühlt sich mal wieder missverstanden +++

Tom Brady hat dafür gesorgt, dass Antonio Brown inmitten seiner persönlichen Lebens- und Schaffenskrise im Oktober 2020 bei den Tampa Bay Buccaneers unterkam. Brady hat sich gekümmert, hat die Skandalnudel unterstützt und mit ihm den Super-Bowl-Sieg gefeiert.

Von einem Freund würde Brown aber bei dem Quarterback-Superstar nicht sprechen.

Oder doch?

Brown, der zuletzt von den Buccaneers entlassen wurde, rudert jetzt ein gutes Stück zurück. "Ich liebe Tom", sagte der Wide Receiver bei "TMZ": "Das ist mein Mann. Nicht falsch verstehen: Eine Menge Worte wurden ohne Substanz aus dem Kontext gerissen. Tom ist einer meiner wahren Freunde, der inmitten von Widrigkeiten für mich da war, also verdreht die Aussagen nicht wegen nichts."

Und er fügte hinzu: "Er ist der G.O.A.T. Ein großartiger Spieler, ein großartiger Teamkollege."

Zuvor hatte er im "Full Send Podcast" mit Aussagen für Aufsehen gesorgt, mit denen er die Beziehung zu Brady auf das Sportliche reduzierte.

"Für mich ist ein Freund jemand, der dir den Rücken freihält", hatte Brown gesagt: "Nicht jeder im Sport wird dein Freund sein. Warum ist Tom Brady mein Freund? Weil ich ein guter Footballspieler bin. Er braucht mich, um Football zu spielen."

+++ "Falsches Spiel gespielt": Browns Anwalt beschuldigt Buccaneers +++

Dass Antonio Brown erst vier Tage nach seinem unrühmlichen Abgang gegen die New York Jets von den Tampa Bay Buccaneers entlassen wurde, sorgte für Verwunderung. Sean Burstyn, Browns Anwalt, hat nun seine Sicht der Vorfälle geschildert und damit eine mögliche Erklärung geliefert. Einen Spieler zu entlassen, weil er sich weigert, verletzt zu spielen sei laut Burstyn unzulässig. Nachdem Head Coach Bruce Arians Brown direkt nach dem Spiel freigestellt hatte, hätten die Bucs die Entlassung damit begründet, dass er nicht zu einem Arzttermin erschienen sei.

Auf Twitter schrieb der Anwalt: "Wir waren gerade dabei, einen Termin mit dem von den Bucs vorgesehenen Chirurg auszumachen. Am Donnerstag erfuhren wir dann auf Twitter, dass Antonio entlassen wurde, weil er sich geweigert hätte, eben jenen Chirurgen zu treffen. Am Mittwochabend hatten die Bucs ihr falsches Spiel durchgezogen, um eine Grund zu konstruieren, Antonio zu entlassen."

Laut Burstyn hätten die Bucs am frühen Montagmorgen einen Termin außerhalb der normalen Öffnungszeiten vereinbart. Brown und sein Anwalt hätten den Chirurgen daraufhin gebeten, das Treffen zu verschieben, womit dieser einverstanden war. Trotzdem habe Tampa die Entlassung damit begründet, dass "AB" den Termin geschwänzt hat.

"Die meisten Leute vereinbaren einen Arzttermin, um Hilfe bei ihrem Genesungsprozess zu bekommen. Aus unserer Sicht ist es besonders pervers, dass die Bucs die medizinische Versorgung missbrauchen, um einen Vorwand zu haben, jemanden zu feuern. Ärzte sind Helden, nicht Schachfiguren in eurem Spiel", schrieb sich Burstyn regelrecht in Rage.

"Die Bucs haben das getan, weil sie wussten, dass Antonios Entlassung während des Spiels erniedrigend, unmenschlich, beleidigend und unzulässig war. Also haben sie versucht, das mit ihrem neuesten, schmutzigen Trick zu verschleiern", so Burstyn. Die Buccaneers selbst haben sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert

+++ Brown durchläuft Waiver-Liste und ist nun Free Agent +++

Wie erwartet hat Antonio Brown die Waiver-Liste durchlaufen und ist nun Free Agent.

Rein theoretisch könnte jedes NFL-Team den Receiver nun unter Vertrag nehmen. Ob das aber tatsächlich geschieht, bleibt abzuwarten. Während die spielerischen Fähigkeiten von "AB" unbestritten sind, dürften gleich mehrere Fragen bezüglich seines Charakters die möglichen Abnehmer verunsichern.

Zudem ist auch unklar, wie schwerwiegend seine Verletzung am Sprunggelenk ist.

+++ Buccaneers boten Brown mentale Hilfe an - der lehnte ab +++

Freunde werden Antonio Brown und die Tampa Bay Buccaneers wohl keine mehr. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, wollte aber vor allem die Franchise ihrem Ex-Receiver kurz vor Ende der Zusammenarbeit noch einmal helfen. Demnach boten die Bucs dem 33-Jährigen mentale Hilfe an, Brown sollte mit der Unterstützung eines Therapeuten behandelt werden.

Für den siebenmaligen Pro Bowler kam das aber nicht infrage. Stattdessen wollte Brown so schnell wie möglich die Bucs verlassen.

Kurz darauf entließ Tampa seinen Receiver.

+++ Brown schmuggelte infizierte Frau ins Teamhotel +++ 

Im Fall Antonio Brown gibt es nun eine weitere Partei, die sich einschaltet. Ava Louise, bekannt von der Bezahlplattform "OnlyFans", wurde wohl unerlaubterweise von Brown ins Team-Hotel der Tampa Bay Buccaneers in New York geschleust. Nach den neuen Corona-Regeln der NFL sind auswärtige Besucher nicht gestattet.

Auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte Louise Chatverläufe mit dem Wide Receiver, zudem soll es Bilder geben, die sie mit Brown zeigen. Am letzten Donnerstag veröffentlichte sie dann ein positives Corona-Selbsttestergebnis mit der Überschrift "@Buccaneers: Testet euer Team!"

Weiter postete sie in ihrer Story eine Nachricht von Antonio Browns Anwalt, der etwas mit ihr "besprechen" wolle. Offenbar sollen ihr 10.000 Dollar angeboten worden sein, wenn sie den Vorfall geheim hält. Später postete sie noch einen eingehenden Anruf von einer Nummer, unter der sie Antonio Browns Namen eingespeichert hat.

Weiterhin postete die Frau ein Statement, in dem sie die Echtheit der Bilder beteuert und verweist auf die seriöse Zeitung "Daily Mail", die ebenfalls über den Vorfall berichtet. 

+++ Auch Bruce Arians widerspricht Antonio Brown +++ 

Eigentlich wollte Bruce Arians so wenig wie möglich über die Saga rund um seinen Ex-Receiver Antonio Brown verlieren. Nach den teils schwerwiegenden Anschuldigungen von Brown übernahm der Head Coach der Tampa Bay Buccaneers nun aber doch das Wort.

Nur wenige Minuten nachdem die Franchise die offizielle Entlassung des 33-Jährige bekanntgab, sprach Arians in einer Medienrunde und erklärte seine Sicht der Dinge.

Demnach habe sich Brown, anders als von ihm behauptet, zu keinem Zeitpunkt im Spiel bei einem Trainer über seinen verletzten Knöchel beschwert. Arians besteht weiterhin darauf, nichts von Browns Verletzung gewusst zu haben.

Die Frustration des Receivers rührte viel mehr daher, dass er seiner Meinung nach bewusst keine Bälle zugespielt bekam. „Er war in der Halbzeitpause sehr aufgebracht. Ich habe versucht, ihn zu beruhigen, an der Seitenlinie ging es dann wieder los. Er weigerte sich, ins Spiel zu gehen.“

Laut Arians ging dieser im Anschluss auf Brown zu und fragt, was los sei. Darauf antwortete der Receiver: „Ich bekomme den Ball nicht.“ Arians: „Das war der Moment wo ich gesagt habe: ‚Du bist fertig. Hau ab.‘“

Brown beschuldigte Arians zudem ihm mit einer „Hals-ab-Geste“ beleidigt zu haben. Arians erklärte, dass es schlicht eine Bewegung mit dem Finger war, wonach diese Brown zeigen sollte, dass er gehen muss.

+++ Buccaneers entlassen Brown offiziell - und wehren sich gegen seine Anschuldigungen  +++

Im Streit zwischen den Tampa Bay Buccaneers und Antonio Brown wird es schmutzig. 

Nachdem der Receiver am Donnerstag ein Statement veröffentlichte, in dem er Head Coach Bruce Arians der Lüge bezichtigt, reagierten nun auch die Bucs.

Demnach hat die Franchise den 33-Jährigen nun auch offiziell entlassen. 

Das Statement im Wortlaut: 

"Die Tampa Bay Buccaneers haben den Vertrag von Antonio Brown mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Antonio wurde zwar an seinem Knöchel behandelt und stand in der Woche vor dem Spiel am vergangenen Sonntag auf der Verletzungsliste, aber er wurde von unserem medizinischen Team vor Spielbeginn für spielfähig erklärt und hat zu keinem Zeitpunkt des Spiels unserem medizinischen Personal mitgeteilt, dass er nicht spielen kann.

Wir haben in dieser Woche mehrfach versucht, eine Untersuchung durch einen externen Orthopäden zu veranlassen, doch Antonio ist dem nicht nachgekommen. Die Erhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Spieler ist für unsere Organisation von größter Bedeutung."

Gleich zwei Arzttermine habe Brown laut Bucs-GM Jason Licht verstreichen lassen. Das berichtet NFL-Insider Adam Schefter. 

Zudem erklärte er, dass Brown und sein Agent wohl vergangene Woche darum baten, die restlichen zwei Millionen US-Dollar an Vertragsboni in ein garantiertes Gehalt umwandeln zu lassen. Die Bucs lehnten ab. 

Des Weiteren soll Brown in der Halbzeit des Spiels gegen die Jets extrem aufgeregt gewesen sein, weil er während des Spiels nicht die von ihm erwarteten Targets bekam. Dies würde wiederum Browns-Aussage in Verruf bringen. 

Fakt ist: Die Buccaneers und Brown schildern unterschiedliche Versionen des Vorfalls. 

+++ Brown veröffentlicht Chatverläufe und widerlegt Arians-Aussage +++

Antonio Brown hat erstmals auf seinen skandalösen Abgang während der Partie bei den New York Jets reagiert und die Tampa Bay Buccaneers und insbesondere Head Coach Bruce Arians schwer beschuldigt.

In einem von ihm veröffentlichten Statement erhob der exzentrische Wide Receiver schwere Vorwürfe gegen Arians, der ihn trotz einer schweren Sprunggelenksverletzung zum Spielen gezwungen haben soll.

Als er dies nach einigen Versuchen dann verweigert habe, habe der Coach ihm gesagt: "Das war es für Dich" - und soll dabei mit seinem Finger eine Hals-ab-Geste gemacht haben.

Dass Arians im Anschluss auf der Pressekonferenz verneinte, er hätte etwas von Browns Verletzung gewusst, sei "zu 100 Prozent falsch".

Um dies zu bestätigen, ging Brown wenig später noch einen Schritt weiter und veröffentlichte in einem Twitter-Post den Chatverlauf mit Arians. 

Dieser belegt eindeutig, dass Brown seinem Head Coach bereits vor dem Spiel bei den New York Jets von seiner Verletzung berichtete. Arians schrieb: "Das ist Quatsch. Stell klar, dass du fit bist für morgen. Wir schonen keinen für die Playoffs." 

Brown antwortete wenig später: "Trainer, ich kann nicht auf meine volle Geschwindigkeit kommen. Ich will gewinnen, ich will dabei sein. Wenn ich morgen aufwache und mich besser fühle, werde ich bereit sein."

Seinen Post versah Brown nun mit dem Satz: "Health over Wealth", zu deutsch: "Gesundheit vor Wohlstand". Zudem setzte er den Hashtag "#Barbarian". 

Damit kommt der Head Coach der Bucs nun in Erklärungsnot. 

+++ Antonio Brown: Chirurg stellt "ernsthafte Schmerzen" wegen Sprunggelenksverletzung fest +++

Verließ Antonio Brown während des Spiels seiner Tampa Bay Buccaneers bei den New York Jets das Feld so abrupt, weil seine Sprunggelenksverletzung ihn an weiteren Aktionen hinderte? Darüber wird nun spekuliert, um sein befremdliches Verhalten zu erklären.

Denn wie Rick Stroud von der "Tampa Bay Times" berichtet, soll ein unabhängiger Chirurg nach eingehenden Untersuchungen festgestellt haben, dass "AB" unter "ernsthaften Schmerzen" leide. Angesichts dieses Befundes dränge sich der Eindruck auf, der Star-Receiver "hätte am Sonntag wahrscheinlich niemals das Feld betreten dürfen".

Bei dem konsultierten Doc handele sich um einen "Top-Chirurg", dessen Name jedoch nicht genannt wurde. Brown, der dem Titelverteidiger nach wie vor dem Kader angehört, hatte am Donnerstag und Freitag vor dem Auftritt nicht trainiert, im Vorfeld der Partie galt sein Einsatz lange als fraglich.

+++ Antonio Brown befindet sich immer noch in New York +++

Basketball statt Football. Antonio Brown befindet sich anscheinend weiterhin in New York. Der Wide Receiver wurde beim NBA-Spiel der Brooklyn Nets gegen die Memphis Grizzlies gesichtet.

Ein Glücksbringer war "AB" für die Nets nicht. Das Team um die Superstars Kevin Durant und James Harden verlor mir 104:118.

Seit Brown mitten im Spiel gegen die New York Jets das Spielfeld verlassen hatte, kommen nach und nach immer mehr Details ans Tageslicht. Wie es für den 33-Jährigen weiter geht, bleibt aber weiterhin unklar. 

+++ Antonio Brown steht noch immer im Kader von Tampa Bay +++ 

Mehr als 24 Stunden sind mittlerweile vergangen, seitdem Antonio Brown im Spiel gegen die New York Jets sein Trikot und die Schulterpads ablegte und mit freiem Oberkörper aus dem Stadion rannte. Head Coach Bruce Arians sagte danach, Brown sei "nicht länger ein Buc".

Genau genommen ist er das allerdings noch immer. Der Wide Receiver wurde bislang nicht gecuttet und steht weiterhin im Kader der Buccaneers.

Ein Grund dafür könnte sein, dass die Franchise ihn lieber suspendieren möchte bzw. das vielleicht auch bereits formell getan hat. Würde er nämlich gecuttet werden, könnte Brown von den übrigen 31 NFL-Teams als Unrestricted Free Agent unter Vertrag genommen werden. Möglicherweise auch von einem Team, auf das Tampa Bay in den Playoffs trifft.   

+++ Wendung im Brown-Skandal? Verletzung könnte der wahre Grund sein +++ 

Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, könnte nun doch mehr hinter dem kuriosen Abgang von Antonio Brown stecken. Demnach schlug sich der Receiver wohl mit einer Verletzung am Sprunggelenk herum und war der Meinung, nicht fit genug zu sein, um zu spielen. 

Die Bucs um Head Coach Bruce Arians waren aber wohl anderer Ansicht und verlangten von Brown, aufs Feld zu gehen. Der 33-Jährige weigerte sich und wurde daraufhin scheinbar noch an der Seitenlinie informiert, dass er nicht länger zum Team gehören könne. 

Für Brown war dies scheinbar der Auslöser, um sein Trikot auszuziehen und noch während des Spiels in die Kabine zu verschwinden. 

Weder die Bucs noch Brown äußerten sich bis dato. 

+++ Brown startet Social-Media-Offensive und reagiert mit Rap-Song +++ 

Nur wenige Minuten nach dem Spiel meldete sich Antonio Brown auf seinen Social-Media-Plattformen zu Wort, sprach dabei aber nicht über seinen denkwürdigen Abgang. 

Auf Twitter und Instagram postete er zunächst ein Foto von sich mit dem Text "Super Gremlin". Wenig später folgten drei Bilder, in denen er die Kleidungsmarke "NovaMen" bewirbt. 

Zu guter Letzt folgte die Veröffentlichung eines eigenen Rap-Songs. Sowohl in einem Twitter-Beitrag als auch in seiner Instagram-Story ließ Brown seine Follower am Projekt "Pit not the Palace" teilhaben. 

Bereits in der Vergangenheit hat sich Brown musikalisch aktiv gezeigt. Der Zeitpunkt seines neuesten Songs sorgt aber für Verwunderung. War sein Abgang beim Spiel der Tampa Bay Buccaneers bei den Jets etwa ein Promo-Move? 

+++ Aussetzer kostet Brown wohl rund eine Millionen US-Dollar +++

Über die Hintergründe seines Aussetzers lässt sich derzeit nur spekulieren. Fakt ist, dass der Wide Receiver durch seinen spektakulären Abgang wohl einiges an Geld hat liegen gelassen. 

Laut "Spotrac" hätte Brown noch drei ausstehende Ziele erreichen können, die ihm einen Gesamtbonus von rund einer Millionen US-Dollar garantiert hätten.

In den letzten sechs Vierteln der regulären Saison hätte AB demnach noch acht Catches, 55 Receiving-Yards und einen Receiving-Touchdown erreichen müssen. Für jedes dieser drei Ziele wären 333.333 US-Dollar fällig gewesen. 

+++ Brown verlässt halbnackt das Metlife Stadium - und wird gefeuert +++

Es lief das dritte Viertel, als die ganze NFL-Welt ins Metlife Stadium nach New York schaute. Ein völlig aufgebrachter Antonio Brown zog an der Seitenlinie sein Trikot aus, warf es auf dem Boden und verließ das Spielfeld halbnackt in Richtung Kabine. 

Zuvor hatte sich der 33-Jährige auf der Bucs-Bank offenbar ein hitziges Wortgefecht mit seinen Mitspielern und Trainern geliefert. 

Head Coach Bruce Arians verkündete nach dem Spiel, Brown sei "nicht länger ein Buc", seine Entlassung gilt damit als sicher. 

+++ Nächste Klage: Antonio Brown in Rechtsstreit mit Marketing-Agentur +++

Antonio Brown wird sich laut "tampabay.com" mal wieder mit seinem Anwalt und einer neuen Klage auseinandersetzen müssen. Der amtierende NFL-Champion von den Tampa Bay Buccaneers werde aktuell von einer Marketing-Agentur verklagt, die ihm vorwerfe, noch ausstehende Zahlungen verweigert zu haben, heißt es in dem Bericht.

Brown habe im Juni 2017 einen Vertrag mit dem Unternehmen "KCB Marketing" unterzeichnet. Die Firma soll ihm über Vermittlungen dabei geholfen haben, rund 2,4 Millionen Dollar durch Marketing, Werbung und öffentliche Auftritte einzunehmen.

Die Zahlung einiger entsprechender Provisionen für die Deals stehe immer noch aus, im April 2018 wurde der Vertrag der Klage zufolge aufgelöst. Die Agentur fordert nun etwa 100.000 Dollar von dem Wide Receiver.

+++ Nach Umzugs-Streit: Brown wegen Körperverletzung angeklagt +++

Eine rechtliche Angelegenheit ist soeben vom Tisch, da gibt es schon den nächsten Ärger für Antonio Brown. Der Wide Receiver der Tampa Bay Buccaneers wurde vor einem Zivilgericht wegen des Verdachts auf Körperverletzung angeklagt. Die entsprechende Klageschrift ist nun in Broward County eingegangen.

Dabei geht es um einen Vorfall, für den Brown bereits verurteilt wurde. In der Auseinandersetzung mit dem Umzugs-Lieferanten Anton Tumanov habe sich Brown Anfang 2020 geweigert, die Dienstleistung zu bezahlen. Laut "TMZ" soll der Fahrer anschließend wieder umgedreht sein, was dazu führte, dass Brown einen Stein auf den Truck warf. Die Situation sei laut Dokumenten von "TMZ" vollkommen aus den Fugen geraten, als der Fahrer die Anweisung seines Unternehmens bekam, Browns Eigentum nun doch an den Football-Star zu übergeben.

Nach einer weiteren Diskussion über die Bezahlung habe Brown den Fahrer dann tätlich angegriffen. Beteiligt war auch Browns Trainer Glenn Holt, der währenddessen den Wagenschlüssel aus der Zündung gezogen haben soll, um an Browns Gegenstände zu gelangen. Bei der Auseinandersetzung hat der LKW-Fahrer wohl Kratzer und Schnittwunden davon getragen.

In der neuerlichen Klageschrift heißt es, der Fahrer leide "weiterhin an schweren Körperverletzungen, finanziellen Verlusten und seelischen Qualen." Tumanov fordert mehr als 30.000 Dollar Schadenersatz. 

Brown wurde im Zusammenhang mit diesem Vorfall bereits im Januar 2020 verhaftet und später zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Die NFL sperrte ihn im Anschluss für acht Spiele. Im Oktober unterschrieb er dann bei den Bucs, gewann den Super Bowl und wird auch 2021 für den Champion spielen.

+++ Brown und Taylor einigen sich außergerichtlich +++

Antonio Brown muss sich nicht vor Gericht für die Vorwürfe der Vergewaltigung und sexueller Nötigung verantworten. Der Wide Receiver, der in der Saison 2020 mit den Tampa Bay Buccaneers den Super Bowl gewann, und Britney Taylor haben eine außergerichtliche Einigung erzielt.

"In letzter Zeit standen sie sich in aggressiven Rechtsstreitigkeiten gegenüber. Nachdem beide ihre Beziehung zueinander reflektiert haben, hatten sie das Gefühl, dass der Zeitpunkt gekommen ist, um nach vorne zu schauen", gaben die Anwälte beider Parteien in einem gemeinsamen Statement bekannt.

Und weiter: "Antonio ist Britney gegenüber dankbar für die Unterstützung beim Training in den vergangenen Jahren. Sie sind zufrieden, dass er bei den Bucs so erfolgreich war und einen Ring gewonnen hat. Der Konflikt zwischen ihnen ist beigelegt und sie wünschen sich für die Zukunft alles Gute."

Antonio Brown wurde 2019 von Britney Taylor, einer ehemaligen Personal-Trainerin, wegen sexuellen Übergriffs angeklagt. Seine Antwort in Form einer Anklage wegen Verleumdung ließ nicht lange auf sich warten, der Gerichtsprozess war für Ende 2021 angesetzt.

+++ Brown reicht Gegenklage gegen Britney Taylor ein +++

Antonio Brown hat eine Gegenklage gegen Britney Taylor wegen Verleumdung und Beeinträchtigung seiner NFL-Verträge eingereicht. Dies geht aus Dokumenten hervor, die "ESPN" am Mittwoch erhalten hat.

Brown, der Gegenstand einer NFL-Untersuchung wegen den Vorwürfen der Vergewaltigung und sexueller Nötigung ist, leugnete die Beschuldigungen gegen ihn und fordert ein Geschworenenverfahren. Die Klageschrift wurde Brown am 1. November zugestellt und 45 Tage als Frist zur Stellungnahme gesetzt.

In der Erwiderung erklärte Brown, dass seine sexuelle Beziehung zu Taylor immer einvernehmlich war und dass diese versuchte, eine Investition von 1,65 Millionen Dollar von Brown für ihr Fitness-Unternehmen zu bekommen, kurz nachdem Brown einen Vertrag über 72 Millionen Dollar mit den Pittsburgh Steelers unterzeichnet hatte.

Brown unterzeichnete am 8. März eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit Taylor, während er "unter Druck" stand, heißt es in den Dokumenten. Zwei Tage später wurde Brown von den Steelers an die Oakland Raiders getradet und bekam einen Dreijahresvertrag über 54 Millionen Dollar. 

Die Gegenklage bezichtigt Taylor nun, zu Beginn des Jahres "falsche Anschuldigungen" getätigt zu haben. Diese sollen sich auf seine Geschäftsbeziehungen ausgewirkt haben, von denen sie Vorkenntnisse hatte. Taylor habe "selbstzerstörerisches Verhalten, das zum Zusammenbruch seiner NFL-Karriere geführt hat", an den Tag gelegt.

Die NFL hat Brown vergangene Woche als Teil der laufenden Ermittlung interviewt und soll dem Bericht zufolge von der Gegenklage in Kenntnis gesetzt worden sein. Taylors Anwalt, David Haas, erklärte daraufhin, seine Mandantin werde sich "nicht schikanieren" lassen.

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