Panthers-Owner David Tepper sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert - Bildquelle: ImagoPanthers-Owner David Tepper sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert © Imago

München - Anfang dieses Jahres stieg Panthers-Owner David Tepper aus einem Bauprojekt in South Carolina aus, welches eine neues Trainingszentrum und einen Hauptsitz für seine Franchise zur Folge gehabt hätte. Ganz so einfach ist es aber nicht, sich zurückzuziehen.

So berichtet "Associated Press", dass gegen den Teambesitzer und sein Immobilienunternehmen eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet wurde. Im Raum steht der Vorwurf, dass öffentliche Gelder missbraucht wurden.

Das Büro des Sheriffs von York ließ in diesem Zuge verlauten, dass die reinen Untersuchungen noch nicht bedeuten, dass Tepper ein Verbrechen begangen hat.

"Eine Untersuchung ist lediglich eine Befragung und sollte nicht den Schluss zulassen, dass irgendeine Partei ein Fehlverhalten begangen hat", sagten Kevin Tolson und Staatsanwalt Kevin Brackett in einer gemeinsamen Erklärung, in der auch Tepper und seine Firma GT Real Estate genannt werden.

Missbrauchte der Panthers-Owner öffentliche Gelder?

Bei der Immobilienfirma will man von einem Fehlverhalten nichts wissen. "Es handelt sich um eine unkomplizierte geschäftliche Angelegenheit, die vollständig geklärt wird", so GT Real Estate in einer Erklärung. "Die zugrunde liegenden Streitigkeiten ergeben sich aus Verträgen, die von den Parteien gemeinsam ausgehandelt wurden und öffentlich zugänglich sind. Die vom Bezirk gezahlten Gelder wurden in Übereinstimmung mit den Bedingungen dieser Verträge gehandhabt".

Konkret geht es um 21 Millionen US-Dollar an Umsatzsteuereinnahmen, die für das Projekt abgezweigt wurden, um die Straßen rund um die Anlage, die nie gebaut wurde, zu verbessern.

Die Ankündigung der strafrechtlichen Untersuchung erfolgte nur wenige Tage, nachdem die Panthers und das York County verkündet hatten, einen Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Zahlung beigelegt zu haben.