München/Cleveland - Es ist einer der größten Skandale der jüngeren NFL-Vergangenheit. Nun steht die Sperre für Deshaun Watson fest.

Sechs Spiele muss der Quarterback der Cleveland Browns zu Saisonbeginn aussetzen. Vorerst, denn rechtskräftig ist das Urteil wegen sexueller Belästigung noch nicht, da noch eine Einspruchsfrist läuft.

Dennoch äußerten sich die Besitzer der Browns, Dee und Jimmy Haslam, bereits - und sicherten Watson ihre Unterstützung zu.

"Wir respektieren die Entscheidung"

In einem offiziellen Statement der Browns heißt es: "Wir wissen, dass Deshaun es bereut, dass diese Angelegenheit so viel Herzschmerz bei vielen verursacht hat. Aber er will auf und neben dem Feld zeigen, was er für eine Person ist und wir unterstützen ihn dabei."

Auch zu den Betroffenen gab es einen Absatz. "Wir respektieren die Entscheidung der Richterin und wir verstehen auch, dass viele von dem Prozess getriggert wurden." Eine Entschuldigung der Haslams bleibt jedoch aus.

 

Rund um die NFL regt sich Unverständnis über die Entscheidung. NFL-Reporterin Rachel Bonnetta, eigentlich bekennende Anhängerin der Browns, zeigte mit wenigen, dafür vielsagenden, Zeichen auf Twitter ihr Unverständnis.

In Stein gemeißelt sind die sechs Spiele jedoch nicht. Die NFL behält sich vor, Einspruch einzulegen. Die Zeit dafür läuft.

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