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München - Auf dem Spielfeld sieht es für die Dallas Cowboys weiter gut aus. Nach dem Sieg gegen die New York Giants liegt die Franchise aus Texas klar auf Playoff-Kurs. Außerhalb des Platzes sorgen alte Fotos von Jerry Jones allerdings für Diskussionen.

Die "Washington Post" hatte in dieser Woche Fotos aus dem Jahr 1957 veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie Jones inmitten von Demonstranten an der North Little Rock High School steht und sechs afro-amerikanischen Schülern den Weg versperrt.

Angesprochen auf das Foto und die Kontroverse führt der heute 80-Jährige seine Anwesenheit auf Neugierde zurück. "Damals wusste ich nicht, was für ein monumentales Ereignis wirklich stattfand. Es erinnert mich daran, weiterhin alles zu tun, damit so etwas nicht passiert", so Jones weiter.

 

Doch tut er das wirklich? Der Besitzer der Cowboys gilt als Kritiker der "Rooney Rule", die es Coaches von Minderheiten ermöglichen soll an Trainerjobs in der NFL zu kommen. Zudem ist Dallas eines von sieben Teams, das in ihrer Geschichte noch nie einen schwarzen Head Coach hatte.

Einen Zusammenhang sieht Jones allerdings nicht. Er treffe seine Entscheidungen aus geschäftlichen Gründen, nicht aus Gründen der Hautfarbe.