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München - Andy Reid hat nach den jüngsten Kommentaren von LeSean McCoy seinen Offensive Coordinator Eric Bieniemy verteidigt. Der Head Coach der Kansas City Chiefs sagte, dass die harsche Kritik von McCoy mehr über ihn aussage als über Bieniemy.

Der ehemalige Running Back sagte im Podcast "I Am Athlete", dass Bieniemy schlecht mit seinen Spielern spreche und er deswegen noch nie einen Job als Head Coach angeboten bekommen habe.

Reid konterte daraufhin bei "Arrowhead Pride", dass McCoy nicht mit der ehrlichen Kritik des Offensive Coordinators an ihm zurechtkam. McCoy soll bei den Chiefs nicht akzeptiert haben, dass er den Zenit seiner Karriere schon längst überschritten hatte.

Andy Reid: "Bieniemy sagt dir seine klare Meinung"

"Manchmal ist es hart für einen routinierten Spieler. Vielleicht ist er nicht mehr auf dem Level, auf dem er früher war, und das ist manchmal hart zu akzeptieren", sagte Reid. "Aber Bieniemy bringt dich immer an deine Limits. Das ist eine seiner Stärken [...] Er sagt dir seine Meinung direkt ins Gesicht. Manchmal willst du sie hören. Manchmal nicht."

Für ihn habe der Offensive Coordinator einen guten Draht zu den Spielern und wird eines Tages auch ein guter Head Coach in der NFL sein.

Reid hatte aber auch noch nette Worte für McCoy übrig und äußerte sich als "großer LeSean-Fan". Er sei ein zukünftiger Hall of Famer, in seiner Zeit bei den Chiefs wäre es für ihn aber eben schwierig gewesen, sich in seiner Rolle einzufinden, ergänzte Reid.

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