Bald Teamkollegen? Aaron Rodgers (li.) und Cam Jordan (re.) - Bildquelle: GettyBald Teamkollegen? Aaron Rodgers (li.) und Cam Jordan (re.) © Getty

München/New Orleans - Die Gerüchte um Aaron Rodgers reißen nicht ab. Der Quarterback der Green Bay Packers hat sich sowohl einen Rücktritt aus der NFL als auch einen Verbleib in Wisconsin als auch eine Trade-Anfrage offen gehalten. 

Logisch, dass nun ligaintern auch das Werben um den aktuellen und womöglich auch zukünftigen MVP losgeht. In dieser Woche begann damit Cam Jordan von den New Orleans Saints.

Jordan: "Er könnte hier viel entscheiden"

Bei "ESPN" sagte der ehemalige All-Pro Defensive End: "Vielleicht sieht man Aaron ja bald in Schwarz-Gold", so die Nummer 94 der Saints. Schwarz und Gold sind die Farben der Franchise aus Louisiana.

Auf die Frage, ob die Vakanz auf der Position des Head Coaches bei den Saints ein Problem sein könnte, sagte Jordan mit einem Lächeln: "Nun, ich habe gehört dass er ein paar Probleme mit seinem letzten Head Coach hatte. Er könnte diese Position mit entscheiden", so der 32-Jährige.

"Er könnte hier generell viel entscheiden. Er muss sich nur mit Miss Gayle Benson (Besitzerin der Saints, Anm. d. Red.) kurzschließen. Ich bin nur ein Defensive End, ich kümmere mich nur um den Quarterback, den ich als nächstes zu Boden bringen kann. Aber als QB hat man deutlich mehr zu entscheiden", versucht Jordan Rodgers einen Wechsel in den Süden der USA schmackhaft zu machen.

Rodgers' Bezahlung wird ein Problem

Allerdings dürfte ein Wechsel von Rodgers nach New Orleans an seinem Gehalt scheitern. Sollten die Saints tatsächlich bereit sein, die entsprechenden Picks und/oder Spieler für Rodgers an die Packers abzutreten und Rodgers bereit sein, Teamkollege von Cam Jordan bei den Saints zu werden, dann dürfte die Gehalts-Hürde zu hoch sein.

Aktuell belastet Rodgers das Gehaltsgefüge der Packers mit knapp mehr als 27 Millionen Dollar. Im kommenden Jahr werden es allerdings schon mehr als 46 Millionen.

Nicht nur ist diese Zahl eine der höchsten ligaweit, die Saints haben auch noch die mit Abstand schlechteste Cap-Situationen aller Teams. Mit exakt 71.562.695 Dollar liegen die Saints im Minus.

Selbst wenn man etliche Verträge umstrukturiert dürfte kein Geld für Rodgers da sein der bereits direkt nach dem Playoff-Aus gegen die San Francisco 49ers klarstellte, kein Teil eines Wiederaufbaus sein zu wollen.

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