Die Buffalo Bills spielen bislang im Highmark Stadium - Bildquelle: GettyDie Buffalo Bills spielen bislang im Highmark Stadium © Getty

München - Noch keine zwei Wochen ist es her, da verkündeten die Buffalo Bills den Bau eines neuen Stadions im Orchard Park in New York. 1,4 Milliarden US-Dollar soll das Schmuckstück kosten, 600 Millionen bekommt die Franchise laut einem Bericht der "Buffalo News" vom US-Bundesstaat New York. Das geht aus dem für das Jahr 2022/23 genehmigten Haushalt hervor.

Doch die Entscheidung, den Bau eines Stadions für die Franchise eines Milliardärs-Ehepaares derart hoch zu bezuschussen, sorgt nun für Ärger.

"Unsere öffentlichen Schulen haben weniger bekommen als das Stadion der Buffalo Bills", ärgerte sich die demokratische Abgeordnete Yuh-Line Niou im Gespräch mit der Zeitung. "Das Klimagesetz, das Klimaprojekt, das wir wirklich wollten, hat auch weniger bekommen als das Projekt der Buffalo Bills. Ist es das, wofür wir stehen? Dies ist ein Moment, in dem wir uns anschauen müssen, wo unsere Prioritäten liegen."

23 von 39 Abgeordneten hatten im Senat gegen die Finanzierung votiert.

Bills sollen in New York bleiben

Für Gouverneurin Kathy Hochul ist die Finanzierung des Stadions dagegen ein wichtiges Anliegen, möchte sie doch unbedingt verhindern, dass das NFL-Team in einen anderen Bundesstaat umzieht.

Die Bills spielen seit 1973 im Highmark Stadium, 2026 will die Franchise in ihr neues Zuhause einziehen. Neben den 600 Millionen vom Bundesstaat New York darf sich das Owner-Ehepaar Terry und Kim Pegula übrigens noch über weitere Steuergelder für ihr neues Stadion freuen. So steuert das Erie County zusätzlich 250 Millionen bei.

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