Odell Beckham Jr. muss Flieger verlassen - Bildquelle: AFP/GETTY SID/HARRY HOWOdell Beckham Jr. muss Flieger verlassen © AFP/GETTY SID/HARRY HOW

Köln (SID) - Footballstar Odell Beckham Jr. hat am Flughafen in Miami für Aufregung gesorgt. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Bordpersonal musste der Super-Bowl-Champion vor dem Start den Flieger verlassen, im Rahmen der Aktion wurde die Maschine evakuiert. "OBJ" zeigte kein Verständnis für die strenge Maßnahme.

"Ich habe noch nie in meinem Leben erlebt, was mir gerade passiert ist", schrieb der vertragslose NFL-Profi später bei Twitter, dabei habe er schon "alles gesehen". Die Situation sei für ihn "Comedy" gewesen.

Beckham Jr. soll auf seinem Platz immer wieder das Bewusstsein verloren haben. Nach Angaben des Miami-Dade Police Department wurden daraufhin Beamte wegen eines medizinischen Notfalls kontaktiert. Die Crew dachte, der Starspieler sei ernsthaft krank. Die Aufforderung, den Flieger zu verlassen, lehnte Beckham Jr. aber mehrfach ab.

Sein Anwalt Daniel Davillier machte einen "übereifrigen Flugbegleiter" für den Vorfall verantwortlich. Der Rauswurf sei "völlig unnötig" gewesen. "Mr. Beckham war zu keinem Zeitpunkt störend oder aggressiv. Aber der Flugbegleiter wollte beweisen, dass er befugt war, Mr. Beckham aus dem Flugzeug entfernen zu lassen."

Beckham Jr. hatte sich im vergangenen Super Bowl einen Kreuzbandriss zugezogen. Nach dem Gewinn seines ersten NFL-Titels mit den Los Angeles Rams ist er auf Klubsuche, die Dallas Cowboys gelten als aussichtsreichster Kandidat.