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Köln - Die deutschen Eishockey-Profis in der nordamerikanischen NHL sind in der Nacht zu Donnerstag ohne große Glanzlichter geblieben.

Tim Stützle konnte beim 5:1 der Ottawa Senators gegen Rekordmeister Montreal Canadiens ebenso keine Torbeteiligung verbuchen wie Nico Sturm, der mit Minnesota Wild nach Verlängerung mit 2:3 den Vegas Golden Knights unterlag. Torhüter Philipp Grubauer musste sich mit Colorado Avalanche bei den San Jose Sharks 2:3 geschlagen geben.

Umso ereignisreicher ging es in Washington zu. Beim 4:2 der Capitals gegen die New York Rangers verhängten die Schiedsrichter insgesamt 141 Strafminuten, allein in den ersten gut vier Minuten gab es sechs Schlägereien. Sportlich setzte Washingtons TJ Oshie mit drei Toren im ersten Spiel nach dem Tod seines Vaters das Glanzlicht.

 

Strafenflut in Washington

Die wilde Partie hatte eine Vorgeschichte. Am Montag an identischer Stelle hatte Washingtons Tom Wilson vier Strafen kassiert und wurde anschließend von der Liga zusätzlich mit einer Geldstrafe belegt.

Die Rangers sahen diese Bestrafung allerdings als zu lasch an, da für ihren Star Artemi Panarin nach einer Auseinandersetzung mit Wilson die Saison vorzeitig beendet ist, und forderten öffentlich die Absetzung des NHL-Disziplinarchefs George Parros.

Als Reaktion auf diese Suspendierungsforderung entließ die Franchise aus dem Big Apple am Mittwoch Klubpräsident John Davidson und General Manager Jeff Gorton. Chris Drury, früherer Kapitän der Rangers, wurde von Klubbesitzer James Dolan zum neuen Präsidenten und General Manager ernannt.

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