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Diesmal wirklich?

UFC-Hammer: Georges St. Pierre steht vor seinem Comeback

Die UFC steht offenbar vor einem spektakulären Deal. Diversen Medienberichten zufolge ist das lang ersehnte und oft angekündigte Comeback von Superstar Georges St. Pierre praktisch in trockenen Tüchern.

15.02.2017 17:30 Uhr / ran.de
Georges St. Pierre Comeback
Georges St. Pierre steht vor seinem Comeback. © imago/ZUMA Press

München - In der UFC bahnt sich eine Sensation an: Offenbar steht Superstar Georges St. Pierre vor seinem Comeback. Diversen Medienberichten zufolge haben sich die UFC und das GSP-Lager nach monatelangen Verhandlungen über die Konditionen geeinigt. Der 35-jährige Kanadier steht kurz vor einer Unterschrift unter einem Vertrag über mehrere Kämpfe.

Erster Kampf im dritten Quartal 2017

Der Plan für die Rückkehr des Superstars steht auch bereits: Demnach soll St. Pierre im dritten Quartal 2017 ins Octagon zurückkehren. Allerdings geht es vor dem Comeback auch darum, in welcher Gewichtsklasse er künftig antreten soll. Im vergangenen Jahr, als die Comeback-Gerüchteküche mal wieder brodelte, hatte Michael Bisping sein Interesse an einem Kampf gegen St. Pierre angemeldet.

Passend dazu erklärte der aktuelle Mittelgewichts-Champion in der Sendung "MMA Hour", einer der Trainer St. Pierres habe ihm erklärt, "der Deal ist praktisch durch und er will gegen dich kämpfen". Auch UFC-Präsident Dana White hatte zuletzt die Gerüchte befeuerte und den Deal angedeutet.

Sollte der tatsächlich gelingen, wäre es für die UFC ein großer Wurf. GSP war einer der erfolgreichsten UFC-Kämpfer, dazu ein Kassenmagnet und zweifacher Champion im Weltergewicht.

Ganze 19 Mal verließ er das umzäunte Achteck als Sieger. Nach einem umstrittenen Punktsieg über Johny Hendricks bei UFC 167 im November 2013 hatte St. Pierre jedoch die Handschuhe an den Nagel gehangen.

Die genauen Gründe für den Rücktritt liegen seitdem im Dunkeln. Immer wieder hatte der sensible Kanadier über die Jahre jedoch angedeutet, den Druck an der Spitze leid gewesen zu sein. Aber auch, dass tief in ihm drin der Drang zu kämpfen noch immer da ist.

Denn ungefähr genauso lange, wie sein Rücktritt zurückliegt, gibt es auch Gerüchte, dass er ins Octagon zurückkehrt. Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein.

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