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Remis gegen Berlin: Melsungen erwägt Einspruch

Handball-Bundesligist MT Melsungen erwägt einen Einspruch gegen die Wertung des Liga-Heimspiels gegen die Füchse Berlin (28:28).

20.04.2017 12:03 Uhr / SID
Verzögerter Einwurf soll Siegtreffer verhindert haben
Verzögerter Einwurf soll Siegtreffer verhindert haben © SIDSIDSID

Hamburg (SID) - Handball-Bundesligist MT Melsungen erwägt einen Einspruch gegen die Wertung des Liga-Heimspiels gegen die Füchse Berlin (28:28). Weil Berlins Nationalspieler Fabian Wiede Sekunden vor dem Ende die Ausführung eines Einwurfs behindert haben soll, fiel der vermeintliche Siegtreffer der Melsunger wenige Augenblicke nach der Schlusssirene. MT hinterlegte daraufhin einen entsprechenden Vermerk im Spielbericht und hat nun bis Samstag Zeit, einen schriftlichen Einspruch an die Handball-Bundesliga (HBL) zu richten.

"Wir werten die Szenen zurzeit aus und haben uns noch nicht entschieden. Wir werden das in Ruhe überlegen", sagte MT-Geschäftsführer Axel Geerken dem SID am Donnerstag und kündigte eine Entscheidung für Samstag an.

Unabhängig davon sei es dem Klub wichtig zu zeigen, "dass da etwas nicht in Ordnung ist". Ein erfolgreicher Einspruch hätte ein Wiederholungsspiel zur Folge. Abgesehen von der schwierigen Terminfindung bestehe dann allerdings, so Geerken, "die Gefahr, dass man es verliert".

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