ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica - Bildquelle: European League of FootballEuropean League of FootballEuropean League of FootballELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica © European League of FootballEuropean League of FootballEuropean League of Football

Köln (SID) - Zeljko Karajica, Geschäftsführer der neuen European League of Football (ELF), hat Vorwürfe wegen einer angeblich unrealistischen Marketing-Offensive zurückgewiesen. "Dahinter stecken Football-Teams. Was genau soll daran ein Marketing-Gag sein?", sagte Karajica dem Online-Portal Spox.

"Wir haben innerhalb von 24 Stunden 25 Prozent der Tickets für das Auftaktspiel der Hamburg Sea Devils verkauft. Wir haben für das Finale die Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf gebucht, haben mit der NADA eine Kooperation geschlossen", so Karajica: "Ich wüsste nicht, was daran ein Marketing-Gag sein sollte."

Der frühere Geschäftsführer von Sport1 und ProSiebenSat.1 hat klare Vorstellungen. Die ELF wolle den Sport "mehr und mehr professionalisieren". Dabei soll der Football-Boom in Deutschland helfen. "Wenn man die nackten Zahlen anschaut, dann hat Football durch das Interesse an der NFL in Deutschland sicher schon zu Ligen wie Basketball oder Eishockey aufgeschlossen. Und wenn man die TV-Quoten anschaut, vielleicht sogar überholt", so Karajica.

Am Samstag beginnt die erste Saison mit acht Teams, sechs kommen aus Deutschland. Das soll laut Karajica erst der Anfang sein: "In der Endausbaustufe stellen wir uns 24 Teams aus mindestens zehn europäischen Ländern vor."

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