Alba Berlin spielt vorerst nicht im Pokal - Bildquelle: FIROFIROSIDAlba Berlin spielt vorerst nicht im Pokal © FIROFIROSID

Köln (SID) - Titelverteidiger Alba Berlin konnte sein erstes Gruppenspiel um den deutschen Basketball-Pokal am Sonntag wegen eines Coronafalls in der Mannschaft nicht bestreiten, dafür überraschten die Telekom Baskets Bonn. Die Bonner gewannen in der Vorrunden-Gruppe A in eigener Halle 90:76 (44:36) gegen 2019/20-Finalist EWE Baskets Oldenburg und setzten damit ein frühes Ausrufezeichen.

Alba kam dagegen der Spielausfall angesichts der enormen Belastung wohl eher entgegen. Der deutsche Meister hatte erst am Freitagabend in der EuroLeague mit dem Sieg bei ZSKA Moskau für eine Überraschung gesorgt. Wie die BBL am Sonntag mitteilte, sei ein Berliner Spieler am Samstag positiv getestet worden, weshalb die für 18.00 Uhr am Sonntag in Bonn angesetzte Partie gegen die Basketball Löwen Braunschweig abgesetzt wurde.

Einen Start nach Maß erwischte der frühere Serienmeister Brose Bamberg, der in der Gruppe C unter den Augen von Bundestrainer Henrik Rödl das Duell der Halbfinal-Verlierer der vergangenen Pokal-Ausgabe 75:64 (35:29) für sich entschied. Keine Mühe hatte in der Gruppe B Rasta Vechta beim 99:85 (56:41) gegen die Giessen 46ers.

Auch Vizemeister MHP Riesen Ludwigsburg kam mit dem 78:67 (41:42) gegen s.Oliver Würzburg gut aus den Startlöchern. Die BG Göttingen schlug die Fraport Skyliners Frankfurt 79:64 (44:31).

In Bonn glänzte Neuzugang Leon Kratzer mit 21 Punkten für die Telekom Baskets, die jedes Viertel für sich entschieden. Oldenburg nutzte auch der starke Auftritt von Center-Hüne Rasid Mahalbasic (20 Punkte) nichts.

Die vier Sieger der Vorrundengruppen spielen im Final Four am 1. und 2. November in München den Pokalsieger aus. Titelverteidiger ist Alba Berlin, das im Februar im Finale Oldenburg bezwungen hatte. Neben Bonn richten auch Ulm, Weißenfels und Vechta die Gruppenphase aus.

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