Andrea Trinchieri war nach dem Sieg unzufrieden - Bildquelle: AFP/SID/CHRISTOF STACHEAndrea Trinchieri war nach dem Sieg unzufrieden © AFP/SID/CHRISTOF STACHE

Köln (SID) - Andrea Trinchieri wollte nichts schönreden, trotz des dritten Sieges in der EuroLeague war der Trainer der Bayern-Basketballer angefressen. "Das Beste ist das Resultat, doch es gibt noch viel Arbeit und noch viele Videoclips, die wir unseren Spielern zeigen müssen", sagte der Italiener nach dem 75:74 (42:33) bei ASVEL Lyon-Villeurbanne.

Besonders ärgerte sich Trinchieri darüber, was nach der Pause passierte. "Das dritte Viertel von uns war tragisch, mental und physisch kam wenig, wir waren passiv", übte der Chefcoach der Münchner Kritik, "wir waren schlampig, haben oft den Ball verloren." Immerhin sei es nach einem Erfolg "einfacher für einen Trainer, Dinge zu korrigieren". 

"Am Ende haben wir irgendwie einen wichtigen Sieg für uns herausgeholt", meinte Kapitän und Topscorer Vladimir Lucic (13 Punkte): "Nachdem wir einige Spiele in den letzten Sekunden verloren haben, haben wir uns diesen Sieg gesichert."

Augustine Rubit, der 47 Sekunden vor dem Ende an der Freiwurflinie für den Endstand sorgte, meinte: "Unsere Teamchemie stimmt und jetzt gehen wir weiter zum nächsten schweren Spiel." Am Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) treten die Bayern bei AS Monaco an. Mit einer 3:6-Bilanz ist der Vizemeister Tabellen-15.

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