Die Olympiabahn in Yanqing wird Weltcupstandort - Bildquelle: AFP/SID/JEFF PACHOUDDie Olympiabahn in Yanqing wird Weltcupstandort © AFP/SID/JEFF PACHOUD

Köln (SID) - Der Bob- und Skeleton-Weltcup wird in den kommenden fünf Jahren auf der Olympiabahn im chinesischen Yanqing gastieren. Das gaben der Weltverband IBSF und die Organisatoren vor Ort kurz nach dem Abschluss der Winterspiele von Peking 2022 bekannt. Für die Chinesen ist dies ein wichtiger Schritt mit Blick auf die Nachnutzung der sehr kostspielig und aufwendig erbauten Wettkampfstätte.

"Wir haben in den vergangenen sechs Jahren sehr eng mit den verschiedenen Interessengruppen zusammengearbeitet, um Olympia 2022, aber auch die Nutzung im Anschluss vorzubereiten", sagte IBSF-Präsident Ivo Ferriani. Die riesige Anlage solle für "Leistungssport" und gleichzeitig für "touristische Zwecke" genutzt werden.

Die Vereinbarung sieht neben Weltcup-Rennen im Bob und Skeleton auch Veranstaltungen im Rahmen des Asien-Cups sowie internationale Trainingscamps vor.

Der fehlende langfristige Nutzen der teuren neuen Sportstätten war einer der großen Kritikpunkte rund um die Winterspiele von Peking. Zumindest für die Eisrinne ist die Vereinbarung nun ein wichtiger und durchaus bemerkenswerter Schritt. Die Olympiabahn der Winterspiele 2018 in Südkorea etwa war seither nicht mehr Schauplatz für Weltcup-Rennen im Bob und Rodeln.

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