Mayweather will zwei Milliarden Dollar in ein Team investieren - Bildquelle: 2022 imagoMayweather will zwei Milliarden Dollar in ein Team investieren © 2022 imago

München - Box-Legende Floyd Mayweather jr. schwimmt im Geld. Nicht umsonst lautet sein Spitzname "Money". Doch wohin mit all der Kohle?

Nachdem der 45-Jährige 2017 seine aktive Karriere ungeschlagen (Bilanz 50:0) beendet hat, sucht er nach Investitionsmöglichkeiten in anderen Sportarten. So gehört Mayweather beispielsweise ein NASCAR-Team. Das reicht ihm offensichtlich nicht.

Wie "MSN" berichtet, will der beste "Pound-for-Pound"-Boxer der Geschichte in die NBA einsteigen. In einer Talkrunde gestand er, dass er schon seit Längerem versucht, ein Team zu erwerben. Einem Eigentürmer will Mayweather nach eigenen Angaben zwei Milliarden Dollar geboten haben. Um welches Team es sich handelte, verriet er allerdings nicht.

Neues NBA-Team in Las Vegas oder Seattle?

Da sich der Kauf als kompliziert erweist, könnte sich der 15-malige Weltmeister auch vorstellen, ein NBA-Expansion-Team zu gründen. 

"Es könnte die Vegas-Franchise sein, es könnte die Seattle-Franchise sein, oder ich könnte eine Franchise kaufen, die bereits besteht und läuft. Im ersten Fall haben wir ihm etwas mehr als zwei Milliarden Dollar für die Mehrheitsbeteiligung geboten. Habe ich es? Auf jeden Fall, ich habe es", tönte Mayweather gewohnt großspurig.

2004 hat sich die NBA zuletzt auf 30 Teams erweitert. Eine weitere Aufstockung ist denkbar, damit die Liga die Verluste der Pandemie-Zeit kompensieren kann. Allerdings ist damit nicht vor 2024 zu rechnen. Erst dann unterschreibt die NBA einen neuen TV-Vertrag.

Phoenix Suns stehen zum Verkauf

Kommt es tatsächlich zu einer Erweiterung, wäre Seattle ein logischer Kandidat. Bis 2008 spielten dort die Seattle SuperSonics, ehe sie nach Oklahoma City übersiedelten. Mit zwei Milliarden Dollar könnte Mayweather Mehrheitseigner werden.

Vielleicht gilt das Interesse der Box-Ikone aber auch den Phoenix Suns. Die Franchise ist das einzige Team, das aktuell zum Verkauf steht, nachdem Besitzer Robert Sarver wegen Rassismus und Frauenfeindlichkeit für ein Jahr gesperrt wurde. Der Kaufpreis soll bei rund drei Milliarden Dollar liegen. 

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