Pressekonferenz von Joshua endet in Handgreiflichkeit - Bildquelle: AFPSIDTOLGA AKMENPressekonferenz von Joshua endet in Handgreiflichkeit © AFPSIDTOLGA AKMEN

New York - Schon im besten Kampfmodus zeigten sich Box-Weltmeister Anthony Joshua und Herausforderer Jarrell "Big Baby" Miller gut drei Monate vor ihrem Schwergewichtskampf in New York. Zu Beginn ihrer ersten Pressekonferenz kam es zu Handgreiflichkeiten, Miller ging auf Joshua los, packte den Champ an den Schultern und stieß ihn heftig zurück. Sofort griffen Sicherheitskräfte ein.

Miller beschuldigte Joshua, "eine Fälschung" zu sein und nannte ihn "Onkel Tom" und "Pussy". Joshua reagierte ruhig und kündigte für den Kampf am 1. Juni Taten an: "Meiner Meinung nach ist das Eifersucht. Ich respektiere meine Gegner, aber wenn ich sie nicht respektieren kann, bekommen sie das Schlimmste von mir."

Joshua: "Wird mich auch an seinem besten Tag nicht schlagen!"

Olympiasieger Joshua ließ keinen Zweifel an seinem Sieg aufkommen. "Jarell kann mich nicht schlagen, selbst wenn er seinen besten Tag erwischt hat", meinte Joshua. "Er ist langsam, er ist kein Puncher, ein früherer Kickboxer und wahrscheinlich besser in der NFL aufgehoben."

Joshua bestreitet seinen ersten Kampf in den USA und verteidigt im Madison Square Garden seine WM-Gürtel der Verbände WBO, WBA und IBF. Der 29-Jährige hat 21 seiner 22-WM-Kämpfe per K.o. gewonnen.

Millers Bilanz ist ebenfalls beeindruckend: Der US-Amerikaner hat von 24 Kämpfen 23 gewonnen (20 K.o.), zudem hat er ein Unentschieden auf dem Konto.

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