Jon Jones soll leistungsfördernde Substanzen zu sich genommen haben - Bildquelle: GettyImagesJon Jones soll leistungsfördernde Substanzen zu sich genommen haben © GettyImages

München - Riesenschock für MMA-Fans weltweit: Jon Jones kämpft nicht bei UFC 200! 

Jones sollte im Hauptkampf der historischen Veranstaltung in Las Vegas gegen seinen Erzrivalen Daniel Cormier antreten, den Weltmeister im Halbschwergewicht. Die UFC sagte das mit großer Spannung erwartete Duell allerdings in der  Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ab. 

Sie reagierte damit auf eine Bekanntgabe der United States Anti-Doping Agency (USADA), die Jones informierte, dass er möglicherweise gegen die Anti-Doping-Richtlinien der UFC verstoßen habe. 

"Es ist super enttäuschend. Der Anruf war brutal", sagte UFC-Präsident Dana White auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. 

Jones unter Doping-Verdacht 

Der Grund für das Einschreiten der USADA ist ein Dopingtest, den sie am 16. Juni 2016 außerhalb der Wettkampfphase durchführte. Welche leistungsfördernde Substanz sie dabei entdeckte, ist derzeit noch nicht bekannt. 

Drei Tage vor dem Kampfabend blieb nicht genügend Zeit, um die Angelegenheit fair und gründlich zu untersuchen, sodass die UFC sich dazu entschied, den Rückkampf zwischen Jones und Cormier abzusagen. 

Lesnar und Hunt im Hauptkampf 

Das auf drei Runden angesetzte Schwergewichtsduell zwischen WWE-Superstar Brock Lesnar und Kickbox-Legende Mark Hunt ist der neue Hauptkampf von UFC 200. 

ranFIGHTING.de überträgt das Kampfsport-Event des Jahres in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli ab 4:00 Uhr live und exklusiv. 

Cormier will ins Oktagon 

Ob Cormier trotz des Wegfalls von Jones bei UFC 200 ins Oktagon steigen wird, stellt sich in Kürze heraus. Der Mittelgewichts-Champion Michael Bisping und das Halbschwergewicht Ilir Latifi kündigten in den sozialen Medien an, sie würden sich als Ersatzgegner anbieten. 

"Ich bin gerade einfach nur enttäuscht", sagte Cormier. "Ich habe mich sehr lange und sehr hart auf diesen Kampf vorbereitet. Ich bin hier, um zu kämpfen. Wenn sich ein entsprechender Gegner findet, werde ich bei UFC 200 antreten." 

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