Floyd Mayweather Jr. und Conor McGregor steigen Ende August in den RingFloyd Mayweather Jr. und Conor McGregor steigen Ende August in den Ring ©

Las Vegas/München - Jahrelang haben Box-Ikone Floyd Mayweather Jr. Und UFC-Star Conor McGregor verbale Jabs ausgetauscht. Nun ist es offiziell: Im August treten sich beide im Ring gegenüber, führen das Duell mit den Fäusten fort.

ran.de hat die wichtigsten Fragen und Antworten zum Fight des Jahres.

Wann und wo findet der Kampf statt?

Der Kampf wird am 26. August voraussichtlich in der erst 2016 eröffneten T-Mobile Arena in Las Vegas steigen, in der bei Boxkämpfen 20.000 Zuschauer Platz finden. Größtes bisheriges Sport-Event in der Multifunktionshalle war Ronda Rouseys krachende UFC-Niederlage gegen Amanda Nunes Ende 2016.

In den USA überträgt Showtime den Kampf als Pay-per-View zum Preis von 100 US-Dollar live.

 

Nach welchen Regeln wird geboxt?

Der Kampf wird nach Standardboxregeln im Super-Weltergewicht (bis 69,853 kg) über zwölf Runden von je drei Minuten in einem Boxring ausgetragen. Die Kämpfer nutzen Boxhandschuhe mit 10 Unzen Gewicht. In der UFC wird üblicherweise mit 4 Unzen gekämpft. Beide Kämpfer werden von der US-Antidopingbehörde USADA getestet.

Wie viel verdienen die beiden daran?

Offizielle Zahlen gibt es nicht. Die "Daily Mail" spricht allerdings von einem Mindest-Verdienst von 100 Millionen Dollar für Mayweather. Dazu können noch Zahlungen von US-Sender Showtime kommen.

McGregors Anteil soll sich in Regionen um 80 Millionen Dollar bewegen. Davon muss er allerdings einen Teil an seinen Arbeitgeber, die UFC, zurückzahlen. Laut "Forbes" könnte der Kampf der erste sein, der eine Milliarde Dollar Umsatz generiert.

Wer ist Favorit?

Für McGregor ist es der erste Profi-Boxkampf überhaupt, Mayweather will dagegen im 50. Kampf seinen 50. Sieg und geht bei allen Buchmachern als klarer Favorit in den Fight. Aber: Mayweathers letzter Kampf liegt bereits knapp zwei Jahre zurück.

Zudem hat er mit 40 Jahren das beste Boxeralter hinter sich. Sein zwölf Jahre jüngerer Kontrahent bereitet sich dagegen seit zwei Monaten mit reinem Boxtraining auf den Kampf vor.

Welchen sportlichen Wert hat der Kampf?

Fast keinen. Weder geht es um einen offiziellen Titel, noch ist es wahrscheinlich, dass beide danach wieder in einen Boxring steigen. So lebt der Fight vor allem von der Frage: Hat ein MMA-Champion in einem reinen Boxkampf eine Chance gegen einen Top-Boxer?

Übrigens stieg auch Muhammad Ali einst für einen solchen Showkampf in den Ring, als er 1976 gegen den japanischen Wrestler Antonio Inoki kämpfte - und nicht über ein Unentschieden hinaus kam.

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