Evander Holyfield. - Bildquelle: imago/UPI PhotoEvander Holyfield. © imago/UPI Photo

München – Anthony Joshua bekommt Ende des Jahres die Chance, seine WM-Gürtel im Schwergewicht der Verbände WBO, WBA und IBF zurückzuholen. 

Andy Ruiz Jr. (33-1, 22 K.o.) hatte Joshua (22-1, 21 K.o.) vor einigen Wochen geschockt und blamiert, ihn auf dem falschen Fuß erwischt und mehrmals auf die Bretter geschickt.

Bereits jetzt fragen sich die Experten: Kann Joshua die Schmach tilgen? Oder stürzt Ruiz den Briten noch tiefer in die Krise? Fügt er Joshuas Karriere sogar irreparable Schäden zu?

"Der Kampf hat gezeigt: Wenn jemand an sich glaubt, kann er das erreichen, was er will", sagte Legende Evander Holyfield.

Alles hängt an Joshua

Es hänge im Rückkampf alles von Joshua ab, sagte Holyfield. "Wenn er mit dem Druck nicht umgehen kann, wird es sich im zweiten Kampf wiederholen. Ruiz muss wie beim ersten Mal kämpfen, ihn die ganze Zeit angehen. Joshua war nicht in der besten Verfassung, und er muss sich auf den Druck vorbereiten", so Holyfield, der der viermal Weltmeister im Schwergewicht wurde (WBA-, WBC-, und IBF-Titel 1990, WBA- und IBF-Titel 1993 und den WBA-Titel 1996 und 2000).

"The Real Deal" weiß aus eigener Erfahrung, dass der Kopf eine große Rolle im Sport spielt, auch im Boxen. "Vertrauen kommt vom Mentalen. Wir wissen alle, dass Joshua ein guter Kämpfer ist, aber das passiert, wenn du jemanden unter Druck setzt. Druck frisst den auf, der nicht darauf vorbereitet ist."

Er geht davon aus, dass Ruiz seine Gürtel behalten darf. "Ja, ich erwarte das gleiche Resultat", sagte Holyfield: "Denn Ruiz wird genauso kämpfen. Er hat keine Angst, er geht Risiken ein, und diejenigen, die Risiken eingehen, haben mehr Möglichkeiten zu gewinnen."

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