Canelo Alvarez: Kein Interesse an UFC-Kämpfern. - Bildquelle: imago images/ITAR-TASSCanelo Alvarez: Kein Interesse an UFC-Kämpfern. © imago images/ITAR-TASS

München – Es kommt immer mal wieder vor, dass sich ein MMA-Kämpfer für einen Boxkampf ins Gespräch bringt. Klar: Seit Conor McGregor gegen Floyd Mayweather in den Ring stieg ist bekannt, wie viel Geld man damit theoretisch verdienen kann.

Jorge Masvidal forderte jetzt den mexikanischen Superstar Canelo Alvarez heraus. Masvidal hatte Anfang des Monats bei UFC 244 Nate Diaz geschlagen. Am gleichen Abend hatte Alvarez Geschichte geschrieben, durch seinen K.o.-Sieg gegen den Russen Sergey Kovalev ist er der vierte Mexikaner, der WM-Titel in vier Gewichtsklassen gewonnen hat. 

Alvarez schreibt Geschichte

Amtierender Weltmeister ist er in drei verschiedenen Gewichtsklassen: In der World Boxing Association (WBA) ist er Supermittelgewichts-Champion und in der International Boxing Federation (IBF) und dem World Boxing Council (WBC) zudem Titelträger im Mittelgewicht. 

Masvidal hält das nicht ab, er tönte: "Das ist mein voller Ernst, ich fühle, dass ich die Welt schocken kann. Ja, er ist ein besserer Boxer. Aber kann ich ein paar Elemente mitbringen, die Boxer nicht gewohnt sind, und Canelo komplett aus seinem Tritt bringen? Verdammt, ja Mann."

Seine angeblichen Vorteile: "Ich bin ein größerer Typ. Ich schlag wie ein verdammter Truck. Ich bin größer als er und mit den Boxhandschuhen muss ich auch keine Angst haben, mir die Hand zu brechen, also kann ich noch härter zuschlagen. Ich glaube, ich kann eine echte Gefahr für ihn sein." Er glaubt, dass die Boxer die MMA-Kämpfer nicht so gut lesen können, vor allem zu Beginn eines Kampfes. 

Das mögen alles Argumente sein, doch Alvarez beeindruckt das nicht im Geringsten. Masvidal fängt sich einen höflichen, aber recht bestimmten Korb ein.

"Bei allem Respekt hatte ich immer das Gefühl, dass ich nichts damit zu tun habe, in einem MMA-Käfig zu kämpfen", sagte Alvarez. "Ich denke das gleiche, wenn sie boxen wollen, denn sie haben keinen Grund, hier zu sein. Aus geschäftlicher Sicht ist es zwar attraktiv, aber nicht meine Priorität."

Alvarez merkte an, der einzige Grund, warum MMA-Kämpfer boxen wollen, sei "das Geld und es gibt keinen anderen Grund. Bei allem Respekt für alle. Ich respektiere, was sie in ihrem Sport tun, sie sind großartige Kämpfer. Boxen ist aber nun mal eine andere Sache."

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