Mikaela Lauren (li.) und Klara Svensson (re.) lieferten sich einen offenen S... - Bildquelle: 2016 imago sportfotoMikaela Lauren (li.) und Klara Svensson (re.) lieferten sich einen offenen Schlagabtausch © 2016 imago sportfoto

München - Für Klara Svensson hat sich der Aufstieg ins Weltergewicht gelohnt. Bei der Nordic Fight Night in Stockholm sicherte sich "The Swedish Princess" mit einem einstimmigen Punktsieg (97-93, 96-95, 98-92) gegen ihre Landsfrau Mikaela Lauren den Interims-WM-Titel nach Version der WBC. 

In einem spektakulären Kampf landete Svensson die klareren Treffer. Außerdem gelang es der 28-Jährigen, den wilden Schwingern ihrer zwölf Jahre älteren Gegnerin auszuweichen. 

 

Werbung für das Frauenboxen

Lauren wusste nach zwei Drittel des Kampfes, dass sie nur noch durch K.o. gewinnen konnte und feuerte dementsprechend aus allen Lagen. Doch Svensson behielt die Nerven und rettete ihren Vorsprung über die Runden.

Beide Damen betrieben in jedem Fall Werbung für das Frauenboxen und signalisierten Interesse an einem Rematch.

Chisora meldet sich zurück

Box-Rüpel Dereck Chisora (26-6) hat schon einige große Kämpfe in den Knochen, der große Wurf blieb ihm bislang aber verwehrt. Nach seiner jüngsten Niederlage gegen Kubrat Pulev im Mai will der Engländer einen letzten Versuch starten. Sein überzeugender K.o.-Sieg in Runde zwei gegen Aufbaugegner Drazan Janjanin aus Bosnien war zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Weitere Aufbaukämpfe plant der "Delboy" nicht. "Ich möchte keine Zeit verlieren. Ich greife noch einmal richtig an. So bald wie möglich", so Chisora nach seinem Erfolg. Der 32-Jährige träumt von einer WM-Chance gegen Landsmann Anthony Joshua. Realistischer sind aber Duelle gegen David Price, Dillian Whyte oder ein erneuter Kampf gegen David Haye.

Wallin siegt glanzlos

Die schwedische Schwergewichtshoffnung Otto Wallin feierte in Stockholm den 16. Sieg seiner Karriere und behält weiterhin eine weiße Weste. Der 25-Jährige, der zuletzt mit Cruisergewichts-Champion Krzysztof Glowacki sparrte, offenbarte aber auch Schwächen.

Zwar hatte der Schwede mit dem nicht austrainierten Südafrikaner Osborne Machimana keine größeren Probleme und gewann komfortabel nach Punkten. Für einen Knockout fehlte dem Schweden allerdings noch der nötige Punch. Um mit den Großen im Schwergewicht mithalten zu können, müsste Wallin physisch noch stärker werden.

Lokalmatadoren erfolgreich

Im Weltergewicht war Anthony Yigit für den Mexikaner Armando Robles eine Nummer zu groß. Der Schwede landete einen einstimmigen Punktsieg. Dagegen hatte Naim Terbunja im Halbschwergewicht mit dem Franzhosen Baptiste Castgnaro mehr Mühe als erwartet. Der 31-Jährige setzte sich dennoch einstimmig nach Punkten durch.

Patricia Berghult machte in ihrem zweiten Profikampf im Superleichtgewicht mit Gegnerin Kinga Magyar kurzen Prozess. Die Schwedin gewann durch TKO in der ersten Runde.

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