Mike Tyson legt sich mit einem Weißen Hai an. - Bildquelle: imago/ITAR-TASSMike Tyson legt sich mit einem Weißen Hai an. © imago/ITAR-TASS

München - Mike Tyson ist in der Regel für jeden Spaß zu haben. Das weiß man nicht erst seit seinen Kult-Auftritten in den "Hangover"-Filmen. 

Jetzt hat der 54-Jährige mal wieder einen ungewöhnlichen Einsatz: Der frühere Schwergewichts-Champion nimmt an der TV-Woche "Shark Week" für den Discovery Channel teil. Seit über 30 Jahren widmet der Sender dem Hai eine Themenwoche - ein bisschen TV-Trash inklusive.

Als "Tyson Vs. Jaws: Rumble on the Reef" wird das Ganze angekündigt. "Someone's gonna get bit! Jemand wird gebissen" sagt Tyson im Trailer - gleichzeitig eine nette Anspielung auf den ebenso skandalträchtigen wie unvergessenen Kampf gegen Evander Holyfield am 28. Juni 1997, als Tyson seinem Widersacher ein Stück vom rechten Ohr abbiss.

Auch der Sender teilte mit: "Bei der Entstehung dieser Episode wurden keine Haie verletzt (oder gebissen)."

Tyson vor Comeback

Der Auftritt fällt in eine Phase, in der Tyson vor einem Comeback steht. Vor einigen Wochen hat er angekündigt, für einen guten Zweck zurückkehren zu wollen. Gegner oder Datum stehen aber weiterhin nicht fest.

Dafür machte er im Zusammenhang mit der Shark Week wieder Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr. Man muss dazu wissen: Der Kampf mit dem Hai ist abgedreht, ausgestrahlt wird er am 9. August.

"Ich habe mich diesem Herausforderer gestellt, um die Ängste zu überwinden, mit denen ich im Leben noch zu kämpfen habe", sagte Tyson: "Ich setze das Ganze mit der Überwindung meiner Angst gleich, mit 54 Jahren wieder in den Ring zu klettern. Ich habe aus dieser Erfahrung bei der Shark Week gelernt, dass ich mich immer noch der Herausforderung stellen kann, alles zu überwinden, was mich daran hindert, die Mission meines Lebens zu erfüllen, nämlich mein höchstes Potenzial zu erreichen und mich Gott näher zu bringen."

Wieder ein PR-Desaster?

Bleibt zu hoffen, dass es diesmal kein PR-Desaster wird. Als nämlich Schwimm-Legende Michael Phelps 2017 gegen einen Hai antrat ("Great Gold vs. Great Shark"), war das Schwimm-Duell auf dem offenen Meer im südafrikanischen Kapstadt eine Farce. 

Dass Phelps gegen den Hai um zwei Sekunden verlor, war dabei gar nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass das Tier computergeneriert war. Die Beteiligten hatten im Vorfeld suggeriert, dass es sich um einen echten Hai handeln würde. Man darf gespannt sein, wie Tysons Duell im Detail aussehen wird.

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