Sehen sich 2020 im Ring wieder: Tyson Fury und Deontay Wilder. - Bildquelle: imago/ZUMA PressSehen sich 2020 im Ring wieder: Tyson Fury und Deontay Wilder. © imago/ZUMA Press

München - Das Warten hat für die Boxfans ein Ende: Mit ein wenig Verspätung werden Deontay Wilder und Tyson Fury zum ersehnten Rückkampf antreten. 

Am 22. Februar geht es etwas mehr als ein Jahr nach dem ersten Aufeinandertreffen erneut um den WBC-Gürtel. Das bestätigten beide Seiten bei ESPN. Der erste Kampf im Dezember 2018 endete unentschieden.

Zwei erfolgreiche Titelverteidigungen

Seit dem ersten Duell verteidigte Wilder seinen Titel zweimal. Zunächst besiegte er Dominic Breazeale durch K.o. in der ersten Runde. Am vergangenen Wochenende schickte er in einem Rückkampf Luis Ortiz in der siebten Runde auf die Bretter.

Auch Fury war nicht untätig, er gewann im Rahmen eines US-Promotour Kämpfe gegen den Deutschen Tom Schwarz und gegen den Schweden Otto Wallin. Vor allem beim Punktsieg gegen Wallin tat sich Fury schwer.

Das Rematch war bereits vor Monaten unterschrieben worden, ist jetzt aber erst nach Wilders zehnter Titelverteidigung offiziell. Offen ist noch der Austragungsort, es deutet aber alles auf das MGM Grand in Las Vegas hin.

Fury hatte bereits auf Twitter herumgetönt: "Wilder hat kaum mehr als eine 'Puncher’s Chance' gegen mich. Ich werde ihn noch mehr vorführen als beim ersten Kampf". Übrigens: Teil des Deals ist ein Rückkampf, es wird also eine Trilogie werden.

"Mache Lesnar platt"

Daneben gehen seine Planungen noch weiter. Im "True Geordie" Podcast sprach er über mögliche weitere Gegner. Dabei fiel auch der Name Brock Lesnar. Ob nun im Wrestling oder MMA – das ist Fury ziemlich egal.

"Ich habe ein paar seiner Kämpfe gesehen. (Er ist) ziemlich griffig, aber ich kann ihn platt machen. In einem WWE-Match oder in einem richtigen Kampf kann ich Brock Lesnar in 30 Sekunden platt machen", sagte Fury.

"Niemand kann mir sagen 'es ist zu gefährlich‘ oder 'du wirst dir den Arm brechen' oder was auch immer. Wenn ich mich dazu entschlossen habe (MMA zu machen), dann mache ich das", sagte Fury.

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