In der Nacht zum 9. Oktober trifft Bisping (l.) erneut auf Erzfeind Henderso... - Bildquelle: Getty ImagesIn der Nacht zum 9. Oktober trifft Bisping (l.) erneut auf Erzfeind Henderson © Getty Images

München - Die UFC 204 in Manchester, der erste UFC-PPV seit beinahe fünf Jahren in Europa, ist um den einheimischen Superstar Michael Bisping herum aufgebaut. Vor dessen WM-Kampf steigen weitere Europäer ins Octagon, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

ran.de nennt fünf Gründe, warum Kampfsport-Fans für UFC 204 unbedingt einschalten sollten (in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober ab 4:00 Uhr live und exklusiv auf ranFIGHTING.de).

1. Bispings Rache

Michael Bisping verzeiht selten und vergisst nie. Die Szene, wie Dan Henderson ihn bei UFC 100 ausknockte und mit einem Schlag nachsprang, verfolgt ihn noch heute. Seit Jahren sinnt Bisping auf Rache - bei UFC 204 bekommt er die Chance dazu. Vor heimischem Publikum in Manchester ist er extra motiviert, Henderson für seine Unsportlichkeit büßen zu lassen.

Bisping kann zugleich Geschichte schreiben. Gewinnt er gegen Henderson, wäre das sein 20. Sieg in der UFC. Damit würde er Ex-Champion Georges St-Pierre übertrumpfen und alleiniger Rekordhalter werden - kein anderer Kämpfer hat das Octagon so oft als Sieger verlassen.

2. Hendersons Abschied

Dan Henderson ist eine lebende Legende. Er gewann die Gürtel von PRIDE und Strikeforce, die lange Zeit die größte Konkurrenz der UFC waren. Zwischendrin besiegte er einige der größten Legenden des MMA-Sports, wie Fedor Emelianenko, und wurde selbst einer von ihnen. 1997 bestritt der US-Amerikaner seinen ersten MMA-Kampf und 2016 kämpft er im Alter von 46 Jahren wieder um den Titel.

Bei UFC 204 hat Henderson die Chance, in seinem Abschiedskampf den WM-Gürtel der UFC zu erringen, der ihm bislang versagt blieb. Ob Sieg oder Niederlage: Henderson kündigte an, er werde in Manchester zum allerletzten Mal ins Octagon steigen - und das darf man sich nicht entgehen lassen.

3. Mousasis Durchbruch

Dem Niederländer Gegard Mousasi fehlt noch ein letzter überzeugender Sieg gegen einen namhaften Gegner, um seine lange erhoffte Titelchance zu bekommen. Das will der Mittelgewichtler gegen Ex-Champion Vitor Belfort erreichen, einen wahren UFC-Pionier.

Mousasi ist einer der komplettesten Kämpfer im MMA-Sport. 32 seiner 39 Karriere-Siege erzielte er vorzeitig: 20 durch (T)K.o. und 12 durch Aufgabe. Gegen Belfort muss er die gesamte Bandbreite seines Könnens abrufen - ansonsten schickt Belfort ihn ins Reich der Träume. Denn der Brasilianer hält die Rekorde für die meisten Knockouts (12) und die meisten vorzeitigen Siege (14) in der UFC.

4. Das nächstes Highlight des "Wolkenkratzers"

Der niederländische Schwergewichtler Stefan Struve ist immer für ein spektakuläres Kampf-Ende gut - mal als Sieger, mal als Verlierer: Struve schlug Antonia Silva mit Ellenbogenstößen K.o. und zwang Pat Barry mit einer Triangle Armbar zur Aufgabe. Andererseits wurde er von Travis Browne mit einem "Superman Punch" schlafen geschickt und von Alistair Overeem ausgeknockt.

Steigt Struve ins Octagon, können die Fans sicher sein: Sie bekommen etwas mit "Wow"-Effekt geboten. Das wird gegen den "Polnischen Bären" Daniel Omielanczuk nicht anders sein.

5. Bosniens erster Auftritt bei einem PPV

Der unbesiegte Federgewichtler Mirsad Bektic gilt als eines der größten Nachwuchstalente aus Europa. Bei UFC 204 muss der 25 Jahre alte Bosnier zeigen, wie nervenstark er ist, wenn er alles und sein Gegner nichts zu verlieren hat.

Denn in der Woche vor dem Event wechselte gleich zweimal sein Kontrahent. Gegen den trickreichen Hawaiianer Russell Doane, der völlig ohne Druck antritt, wird sich herausstellen: Besitzt der Nachwuchskämpfer schon die Abgeklärtheit, sich kurzfristig auf einen neuen Gegner einzustellen?

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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