Henderson (r.) plättete Bisping (l.) bereits bei UFC 100 - Bildquelle: Getty ImagesHenderson (r.) plättete Bisping (l.) bereits bei UFC 100 © Getty Images

München - Dan Henderson (32-14) gewann eines der frühen UFC-Turniere, zwei WM-Titel bei PRIDE und einen WM-Titel bei Strikeforce. Von allen amerikanischen MMA-Kämpfern konnte lediglich sein ehemaliger Teamkollege, der legendäre Randy Couture, mehr Erfolge feiern.

Nach seinem WM-Kampf bei UFC 204 in Manchester geht Henderson endgültig in Rente. Doch vorher will er seinem Rivalen Michael Bisping (29-7) den Mittelgewichtstitel abknöpfen (in der Nacht zum 9. Oktober ab 4:00 Uhr live und exklusiv auf ranFIGHTING.de).

"Ich kämpfe seit 20 Jahren und habe schon den einen oder anderen Titel in meiner Sammlung", sagt Henderson. "Der WM-Titel der UFC ist der einzige Gürtel, der mir fehlt. Ich habe mir fest vorgenommen, ihn mir vor meinem Rücktritt noch zu gewinnen."

Henderson will denkwürdigen K.o. wiederholen

Ein WM-Kampf gegen Bisping ist das passende Ende für Hendersons unbeschreibliche Karriere im MMA-Sport. 2009 hatte Henderson den englischen Sprücheklopfer bei der historischen UFC 100 nach einer hitzigen Fehde spektakulär KO geschlagen - mit seiner gefürchteten Rechten, der passend bezeichneten "H-Bombe".

Die heftige Szene ist noch immer in sämtlichen Highlight-Videos der UFC zu finden - nicht schlecht für einen zweimaligen Olympia-Teilnehmer im griechisch-römischen Ringen. Bisping hat den verheerenden K.o. nie wirklich verkraftet und sinnt nun in seiner Heimat Manchester auf Rache.

"Ich habe hart trainiert, um Bisping ein zweites Mal auf seinen Hosenboden zu verfrachten", so Henderson trocken.

Henderson hört definitiv auf

Im Juni erzielte Henderson bei UFC 199 den "K.o. des Abends" und deutete im anschließenden Interview seinen Rücktritt an. Als Bisping kurze Zeit später beim selben Event überraschend den WM-Titel gewann, stand für Henderson fest: Den Rückkampf muss er unbedingt noch machen, erst dann ist Schluss.

Selbst wenn er Bisping den Titel abnimmt, will er nicht weitermachen, sondern mit Gold um den Hüften gen Sonnenuntergang reiten. "Sieg oder Niederlage, es ist mein letzter Kampf - das steht fest", sagt Henderson. "Natürlich will ich mit einem Sieg aufhören, das wäre ideal, aber so oder so bin ich bereit, zurückzutreten."

Wer Henderson also ein allerletztes Mal im Octagon sehen will, sollte in der Nacht zum 9. Oktober unbedingt einschalten (ab 4:00 Uhr live und exklusiv auf ranFIGHTING.de).

Weitere spannende Begegnungen im Hauptprogramm

Bevor Henderson und Bisping ein zweites Mal gegeneinander ins Octagon steigen, bekommt der Niederländer Gegard Mousasi einen langgehegten Wunsch erfüllt: ein Duell mit dem brasilianischen UFC-Star Vitor Belfort. Mousasi fehlt noch ein Sieg über einen großen Namen, um seiner Forderung nach einem WM-Kampf im Mittelgewicht Nachdruck zu verleihen - und genau das will er gegen Belfort erreichen.

Der Engländer Jimi Manuwa misst sich mit Ovince Saint Preux, während sein junger Landsmann Arnold Allen gegen den ungeschlagenen Bosnier Mirsad Bektic antritt. Außerdem krachen im Schwergewicht der Pole Daniel Omielanczuk und der Niederländer Stefan Struve aufeinander.

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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