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München – Tyson Fury hat keine Lust auf Deontay Wilder. So sieht es zumindest aus. Denn der geplante Rückkampf der beiden Schwergewichte wird verschoben. Auf unbestimmte Zeit.

Und auf Furys Bestreben hin, wie der World Boxing Council WBC bekanntgab.

"Deontay Wilder vs. Tyson Fury wird nicht als nächstes stattfinden. Wilder bestätigte seine Bereitschaft, den Rückkampf auszutragen. Fury wird jedoch einen anderen Kampf wahrnehmen, es wird erwartet, dass der Rückkampf zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet", so WBC-Präsident Mauricio Sulaiman. Der Verband hatte den Rückkampf nach dem Unentschieden im ersten Fight angesetzt.

Champion Wilder gefällt die Wende nicht wirklich. Er ging Fury, der vor seinem Rückzieher einen neuen millionenschweren Vertrag mit mit ESPN und Top Rank unterzeichnet hatte, auf Twitter an.  

Der Brite hatte vorher getönt, gegen jeden Boxer zu kämpfen. Man solle keine politischen Spielchen als Ausrede nutzen, um nicht gegen den echten Schwergewichtschampion kämpfen zu müssen, so Fury.

"Wir wissen, dass du das nur geschrieben hast, weil du wusstest, dass du nicht gegen mich kämpfen würdest. Du verlangst also erst nach einem Aufwärmkampf. Ich hätte wahrscheinlich das Gleiche getan, wenn ich gesehen hätte, wie mein Hirn komplett auf dem Boden verteilt lag", spielte Wilder auf die beiden Niederschläge im ersten Kampf an. 

Das umstrittene Urteil der Punktrichter wollte Fury durch den Rückkampf eigentlich richtigstellen. Stattdessen tönte er nur auf Twitter: "Ich habe dich bereits geschlagen und die ganze Welt weiß es. Muss hart sein, wenn ein britischer Kämpfer die USA erobert hat."

"Dein einziges Highlight war es, wieder aufzustehen. Das passiert, wenn man Scheiße schnupft", antwortete weiderum Wilder.

Wilder nun gegen Breazeale?

Wie geht es nun weiter? Experten zufolge könnte Wilder am 18. Mai seinen Titel gegen Dominic Breazeale verteidigen. Der 33-Jährige ist zumindest der erste Pflichtherausforderer.

Fury könnte nun möglicherweise erst einmal sein ESPN-Debüt gegen Joseph Parker feiern, um den großen Deal einzuweihen. "Joseph würde gegen Tyson antreten, wenn das Angebot stimmt", so Promoter David Higgins.

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