Felix Sturm sitzt offenbar wegen Steuerhinterziehung in einer JVA in Haft. - Bildquelle: 2016 Getty ImagesFelix Sturm sitzt offenbar wegen Steuerhinterziehung in einer JVA in Haft. © 2016 Getty Images

München/Köln - Felix Sturm bleibt offenbar weiterhin in Haft. Das geplante Comeback des ehemaligen Box-Weltmeisters gegen Arthur Abraham ist damit vorerst auf Eis gelegt.

Wie die "Bild" berichtet, wurde gegen den 40-Jährigen am Samstag, einen Tag nach seiner Festnahme auf der Fitnessmesse "FIBO" in Köln, Haftbefehl erlassen. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung im größeren Stil. Angeblich hat er Steuerschulden über hunderttausende Euro.

Bei Zahlungen der Steuerschulden: Keine sofortige Haftentlassung?

"Nach der Verkündung des Haftbefehls wurde der Beschuldigte in eine JVA gebracht", zitiert das Blatt den Kölner Staatsanwalt Renke Hoogendoorn. "Selbst wenn er die Steuern in den nächsten Tagen bezahlen sollte, würde das nicht automatisch bedeuten, dass er sofort aus der Haft entlassen wird."

Seit seinem Sieg am 20. Februar 2016 in Oberhausen in der WM-Revanche gegen den Russen Fjodor Tschudinow stand Sturm nicht mehr im Ring, nachdem er in A- und B-Probe positiv auf die anabole Substanz Hydroxy-Stanozolol getestet worden war. Seinen dabei errungenen Titel legte er im Oktober 2016 - offiziell wegen einer Ellenbogenverletzung - nieder. 

Noch am Freitagabend erklärte Sturms möglicher nächster Gegner Abraham auf der Gala im Rahmen des 70. Geburtstags des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), dass die Gespräche über einen Kampf laufen. Am Sonntag äußerte sich Thomas Pütz, der Präsident des BDB zum Fall Sturm: "Felix tut mir wirklich leid. In den letzten Jahren gab es immer mal wieder Negativschlagzeilen um ihn, die auf den Boxsport zurückfallen."

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