Wladimir Klitschko hat Comeback-Gerüchte dementiert - Bildquelle: imago sportfotoWladimir Klitschko hat Comeback-Gerüchte dementiert © imago sportfoto

München – Das Box-Comeback des Jahres verschwindet wieder in der Schublade. Vor wenigen Tagen wurden vom BBC-Journalisten Steve Bunce Gerüchte gestreut, wonach der frühere Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko kurz vor einem Comeback stünde.

Klitschko, der seine Karriere nach dem Kampf gegen Anthony Joshua beendete, hätte dabei bereits im April wieder boxen sollen und ein zweites Mal im Wembley-Stadion im Ring gestanden, als Gegner war Dillian Whyte im Gespräch. Diesen Gerüchten hat der Ukrainer nun eine Absage erteilt.

Klitschko: "Früher Aprilscherz"

Auf Twitter gab der 42-Jährige bekannt, dass er sich zwar von den Gerüchten und auch den Reaktionen der Fans geschmeichelt fühle, die Spekulationen aber nicht den Tatsachen entsprechen würden.

"In meinem Leben ging es immer um Herausforderungen und ich glaube, dass ich es immer noch draufhabe", schrieb Klitschko am Montag auf Twitter. "In den letzten Tagen haben mich viele Fans kontaktiert, die sehen wollen, wie ich im April wieder im Ring stehe. Dafür bin ich dankbar. Allerdings sind solche Spekulationen nichts anderes als ein verfrühter Aprilscherz."

Klitschko hat Comeback nie komplett ausgeschlossen

Klitschko hätte in seinem Comeback den potenziell freiwerdenden Termin im Olympiastadion gegen Whyte belegen sollen, nachdem Bunce im BBC-Podcast "Live Boxing" berichtete, dass Anthony Joshua im April in den USA kämpfen soll.

Der 42-Jährige trat 2017 nach der Niederlage gegen Joshua zurück, während er sich auf einen Rückkampf gegen den Engländer vorbereitete.

Im vergangenen Jahr hatte er mit dem US-Sender Fox über die Möglichkeiten eines Comebacks gesprochen und ließ sich mit den Worten, es müsse schon etwas Außergewöhnliches oder Unglaubliches angeboten werden, eine Hintertür für weitere Kämpfe offen.

Der Ukrainer konnte zuvor elf Jahre ungeschlagen bleiben und wurde Weltmeister der WBA, IBF und WBO, bis er im November 2015 von Tyson Fury entthront wurde. Klitschko beendete seine Karriere mit 64 Siegen in 69 Profi-Kämpfen sowie einer olympischen Goldmedaille als Amateur.

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