Wladimir Klitschko mit Manager Bernd Bönte. - Bildquelle: imago/ColorsportWladimir Klitschko mit Manager Bernd Bönte. © imago/Colorsport

München - Der Kampf zwischen dem entthronten Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko und Champion Anthony Joshua am 29. April ist für Klitschko nicht irgendein Kampf. Klar: Für ihn ist es nach der Schlappe gegen Tyson Fury vor allem die nächste WM-Chance.

Doch grundsätzlich nimmt der Fight angesichts der zahlreichen Kämpfe, die Klitschko in seiner über 20-jährigen Karriere bereits bestritten hat, trotzdem eine besondere Stellung ein. Auch wenn es für ihn bereits das achte Mal sein wird, dass er in einem Stadion boxt. "Dieser Kampf bedeutet Wladimir sehr viel. Er ist neben den beiden WM-Fights gegen Chris Byrd (2000 und 2006; Anm.d.Red.), dem ersten Kampf gegen Samuel Peter (2005), dem ersten Stadion-Duell in der Veltins-Arena gegen Ruslan Chagaev (2009) und den Titelvereinigungen gegen David Haye (2011) und Sultan Ibragimov (2008) sicherlich einer der wichtigsten seiner Karriere", sagte Klitschkos Manager Bernd Bönte im Interview mit "Boxport".

Nachkriegs-Rekord geknackt

Das Aufeinandertreffen zwischen Klitschko und Joshua elektrisiert bereits die Massen in Großbritannien. Das Wembley-Stadion wird mit insgesamt 90.000 Zuschauer ausverkauft sein.

Damit wird der Mega-Fight den britischen Nachkriegs-Rekord von 80.000 Zuschauern beim Kampf zwischen Carl Froch und George Groves in Wembley vor drei Jahren knacken und mit dem Duell von 1939 zwischen Len Harvey und Jock McAvoy gleichziehen. Das Event wird weltweit in über 150 Länder übertragen.

Die Nebengeräusche und etwaige Rekorde dürften Klitschko auf dem Weg zurück auf den Schwergewichts-Thron aber kaum tangieren. Ein angenehmer Nebeneffekt dürfte die große Aufmerksamkeit sicher sein, doch für den 40-Jährigen geht es vor allem erst einmal um die bestmögliche Vorbereitung.

"Wladimir wird sich wie immer gewissenhaft auf seine Aufgabe im Ring vorbereiten und ab Ende Februar ins Trainingslager gehen. Diese finden wie zuletzt schon in Kiew und in Going in Österreich statt", erklärte Bönte. Was die Wettkampf-Vorbereitung für das Duell mit Joshua angehe, seien keine Änderungen im Ablauf vorgesehen. Weitere internationale Pressekonferenzen sind zudem in New York und in Deutschland geplant.

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