Bach Nielsen und Dänemark wollen eine Alternative bieten - Bildquelle: AFPSIDAlexey KudenkoBach Nielsen und Dänemark wollen eine Alternative bieten © AFPSIDAlexey Kudenko

Köln (SID) - Nach zahlreichen Diskussionen über Belarus als Co-Gastgeber der Eishockey-WM hat sich Dänemark als alternativer Spielort angeboten. Man wolle Minsk keinesfalls aus der Gastgeberrolle drängen, das Angebot sei als Plan B zu verstehen, falls es nicht möglich sein sollte, in Belarus zu spielen, sagte Dänemarks Verbandspräsident Henrik Bach Nielsen: "Wir sind überzeugt davon, dass die Sportart Eishockey eine weitere WM-Absage nicht verkraften würde."

Es sei allerdings nicht der ausdrückliche Wunsch, die WM in Dänemark zu spielen, so Nielsen weiter, aber: "Wir wollen der Eishockey-Welt helfen und eine Alternative bieten zu einer möglicherweise ganz abgesagten WM." 

Bereits 2020 hatte die WM in der Schweiz nicht stattfinden können. Sollte sich dies 2021 wiederholen, wäre das ein "Desaster für alle beteiligten Parteien. Spieler, Verantwortliche und Sponsoren", sagte Nielsen.

Aktuell wird diskutiert, ob Belarus angesichts von Menschenrechtsverletzungen und Vorbehalten gegen die angedachten Corona-Maßnahmen als Co-Gastgeber haltbar ist. Kritische Stimmen gab es von vielen Seiten - auch von Mitausrichter Lettland. Der Weltverband IIHF dagegen hat sich noch zu keiner finalen Entscheidung durchgerungen. Präsident Rene Fasel hatte sich zuletzt mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko getroffen, um über die WM (21. bis 6. Juni) zu sprechen.

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