Uwe Krupp erzählt von den Einschränkungen in Prag - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDUwe Krupp erzählt von den Einschränkungen in Prag © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Der frühere Eishockey-Nationalcoach Uwe Krupp muss in seiner Wahlheimat Prag mit restriktiven Maßnahme gegen das Coronavirus leben. "Wir dürfen nur noch mit Mundschutz vor die Tür. Wer ohne kontrolliert wird, zahlt 800 Euro Bußgeld. Und Tschechien hat als kleines Land die Grenzen komplett zugemacht, man kommt noch raus, aber nicht mehr wieder rein ohne besondere Genehmigung eines Arztes oder einer Behörde", sagte der Trainer der Kölner Haie dem "Express".

Der 54 Jahre alte zweimalige Stanley-Cup-Gewinner lebt seit seiner Zeit bei Sparta Prag (2018 bis Januar 2020) in der tschechischen Hauptstadt. Auch nach dem Antritt seines Postens beim Kölner DEL-Klub am 24. Februar behielt er dort seinen Wohnsitz und arbeitet am Team für die kommende Saison.

Krupp hält Kontakt via Telefon oder Skype

"Ich pflege über Telefon und Skype die nötigen Kontakte, sei es mit dem Klub, Spielern oder Beratern. Und dafür habe ich tatsächlich mehr Zeit als sonst", sagte Krupp. Mit der DEL seien die Kölner in Kontakt. "Aber aktuell weiß doch niemand, ob es wirklich eine neue Saison geben wird. Ich denke, den nächsten Termin wird es Mitte April geben. Wenn Wissenschaft und Politik die Ergebnisse der bislang getroffenen Maßnahmen ausgewertet haben, können wir uns auch in der DEL neu beraten", sagte Krupp.

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