Konami will mit der neuen Fußball-Simulation PES 2018 die Lücke zum großen R... - Bildquelle: KonamiKonami will mit der neuen Fußball-Simulation PES 2018 die Lücke zum großen Rivalen EA Sports schließen. © Konami

Hamburg - Am 14. September erscheint der neuen Ableger der Fußball-Simulation Pro Evolution Soccer (PES). Und glaubt man Konami, dreht sich dieses Jahr alles um Realismus.

Egal, ob es Ballphysik, Spielerbewegungen oder das Aussehen ist – PES 2018 möchte möglichst nah an die Realität herankommen. Auch Adam Bhatti, Global Product und Brand Manager, verspricht ein revolutionäres Spiel: "Die größte Änderung an PES seit 2015."

Eine sehr wichtige Neuerung betrifft das Gameplay. Standardsituationen wurden überarbeitet und das Dribbling soll im neuen Teil noch präziser und realistischer sein. Durch ausgeklügeltes Motion-Capturing sollen die Bewegungen der Spieler noch besser und flüssiger wiedergegeben werden.

Modi-Vielfalt in PES 2018

Zusätzlich zu den altbekannten Spielmodi, ergänzt Konami dieses Jahr das Repertoire. 3-gegen-3 wird sowohl online, wie auch lokal spielbar sein.

Für Zocker, die ein wenig Abwechslung suchen, kommt hingegen die Zufallspartie zurück. In diesem Modus wird nicht nur das spielerische Können auf die Probe gestellt. Bevor es in ein Match geht, wird dem Spieler eine Mannschaft aus zufälligen Spielern zugeteilt. Wie ihr diese aufstellt, und ob ihr mit euren Stars handeln wollt, liegt dann ganz bei euch.

eSport näherbringen

Auf den eSport legt Konami ebenfalls großen Wert. In PES 2018 versucht das Entwicklerstudio deswegen noch mehr Spieler für die hauseigene PES League zu gewinnen. Als Erfolgsrezept dafür hat sich Konami für eine größere Vielfalt und Verfügbarkeit entschieden.

Die offizielle Liga von PES wird zukünftig in vielen unterschiedlichen Modi ausgetragen. Ob 1-gegen-1, 2-gegen-2, 3-gegen-3, myClub oder Zufallspartie – für jeden Spieler ist etwas dabei.

Außerdem möchte Konami für faire Verhältnisse sorgen. Deswegen wird ein Modus ins Leben gerufen, bei dem alle Vereine die gleiche Stärke haben. So ist es egal, ob mit Borussia Dortmund oder einem Klub aus der Zweiten Liga gespielt wird.

Problempunkt Lizenzen

So ein Team aus der Zweiten Liga wird allerdings nicht "Erzgebirge Aue" oder "FC St. Pauli" heißen. Denn auf die Lizenzen der großen Ligen muss PES auch in diesem Jahr verzichten. Real Madrid heißt also erneut MD White und Manchester United wird weiterhin unter dem Namen Man Red laufen. Die Spielernamen und ihr Erscheinungsbild stimmen allerdings mit ihren realen Vorbildern aus der Premier League oder Primera Division überein.

Einige Lizenzen sind PES aber auch in diesem Jahr sicher. Borussia Dortmund, FC Schalke 04, FC Liverpool oder der FC Barcelona haben auch für PES 2018 einen Vertrag mit Konami.

Fazit: PES 2018 verspricht viel und vor allem grafisch hat die Fußball-Simulation wieder einen großen Sprung nach vorne gemacht. Die fehlenden Lizenzen sind allerdings ein Problem.

Im Endeffekt wird aber das Gameplay entscheiden, ob FIFA 18 sich dieses Jahr warm anziehen muss oder PES 2018 weiterhin der kleine Bruder unter den Fußball-Simulationen ist.

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