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München - Es war ein Endspiel zwischen zwei Teamkameraden, zwei Freunden, aber auch zwei Konkurrenten. In der VBL Club Championship hatten die beiden Topspieler noch zusammen die Meisterschale gehoben, am Sonntagabend war es aber nur einem vergönnt. Michael "MegaBit" Bittner gewann das Finale gegen Mohammed "MoAuba" Bittner nach Hin- und Rückspiel mit 8:5.

Das Finale war hart umkämpft und bot viele gute Offensiv-Aktionen. Führungstreffer wurden stets schnell beantwortet, sodass sich keine Seite absetzen konnte. In der ersten Partie auf seiner Heimkonsole hatte "MegaBit" nur einen knappen Last-Minute 4:3-Sieg geholt. Eine Auswärtskonsole gibt es bei Bittner aber eigentlich nicht. Der Profi ist auf beiden Plattformen geübt, spielte dementsprechend auch auf der PlayStation groß auf und gewann mit 4:2. Die Konstanz in der Offensive hatte sich ausgezahlt und "MegaBit" stand als Sieger der Virtual Bundesliga und Deutscher Meister im eFootball fest.

Für den Sieg erhält "MegaBit" neben 25.000 Euro Preisgeld auch 850 Ranglistenpunkte. Damit ist der Bremer sicher beim FeWC, der Weltmeisterscaft in FIFA, dabei.

Erfolg für Bederke und Krasniqi

Abseits der beiden Bremer überzeugten auch Leon Krasniqi und Yannic Bederke am zweiten Tag des VBL Grand Finals. Krasniqi erreichte überraschend das PlayStation-Finale, wo es sich schlussendlich "MoAuba" geschlagen geben musste. Dennoch zeigte sich der ehemalige PES-Spieler stolz nach seinem Turnierlauf. Für sein erstes Jahr in FIFA sei dies bereits ein gutes Ergebnis gewesen, so der HSV-Anhänger. Für Bederke war ebenfalls erst im Konsolenfinale Schluss. Der Spieler vom FC Augsburg hatte bis dahin nicht ein Spiel abgegeben und unter anderem Turnierfavorit Niklas "NRaseck7" Raseck rausgeworfen.

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